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Zwischen Impuls und Entscheidung – starke Emotionen regulieren lernen
Es gibt Momente, da ist ein Gefühl nicht einfach nur da. Es übernimmt.
Gedanken werden einseitiger, der Körper geht in Anspannung und der Drang zu handeln wird immer stärker. In diesem Zustand wirken viele Reaktionen absolut logisch, auch wenn sie langfristig nicht hilfreich sind.
Genau hier setzen bestimmte Skills an. Sie helfen dabei, nicht sofort zu reagieren, sondern einen kleinen Abstand zwischen Gefühl und Handlung zu schaffen und zu lernen wie man starke Emotionen regu
Stefanie Garmatter
3. Apr.5 Min. Lesezeit


Zwei emotionale Netzwerke – wie Gefühle und Reaktionen entstehen
Oft wirk es, als wären Emotionen etwas, das einfach passiert. Sie kommen schnell, sind intensiv und manchmal schwer einzuordnen.
Hinter jeder Emotion steckt ein System, das beeinflusst, wie Situationen wahrgenommen, bewertet und erlebt werden. Es gibt nicht nur eine Ebene, auf der Emotionen entstehen, sondern mehrere, die gleichzeitig aktiv sein können. Ein zentraler Teil davon sind zwei emotionale Netzwerke, die im Hintergrund zusammenwirken.
Stefanie Garmatter
3. Apr.3 Min. Lesezeit


Wie Emotionen aufgebaut sind – das spezifische Emotionsmodell erklärt
Emotionen fühlen sich oft chaotisch an. Sie kommen plötzlich, übernehmen alles und in dem Moment wirkt es, als gäbe es keine andere Wahrheit mehr als genau dieses Gefühl. Und genau das macht es so schwierig.
Weil es sich nicht nur wie ein Gefühl anfühlt, sondern wie Realität.
Was mir irgendwann geholfen hat, war zu verstehen, dass Emotionen eben nicht einfach „passieren“. Sie haben einen Aufbau. Ein System.
Stefanie Garmatter
2. Apr.5 Min. Lesezeit


Warum ich nichts mehr fühle – emotionale Leere bei BPS und kPTBS erklärt
Manchmal ist es nicht die Traurigkeit, die am meisten auffällt. Sondern genau das Gegenteil.
Nichts zu fühlen.
Keine Freude. Keine Wut. Keine Traurigkeit. Kein richtiges Interesse.
Einfach… Leere.
Und genau darüber möchte ich heute sprechen. Über ein Symptom, das viele von uns kennen, aber oft schwer in Worte fassen können, die emotionale Leere bei BPS und kPTBS.
Stefanie Garmatter
2. Apr.3 Min. Lesezeit


Borderline Symptome verstehen – die 5 Bereiche und 9 Kriterien erklärt
Borderline ist keine „eine Sache“. Es ist kein einzelnes Symptom, kein einzelnes Verhalten und auch keine einfache Erklärung. Borderline ist ein Zusammenspiel aus verschiedenen Bereichen, die ineinandergreifen und sich gegenseitig beeinflussen.
Heute möchte ich euch zwei wichtige Grundlagen zeigen, die mir selbst geholfen haben, meine eigenen Reaktionen besser einzuordnen: Die 5 Problembereiche und die 9 diagnostischen Kriterien der Borderline Symptome.
Stefanie Garmatter
2. Apr.5 Min. Lesezeit


Innere Leere – wenn alles irgendwie egal ist und mich sogar Dinge die ich liebe nicht mehr erreichen
Seit ein paar Wochen bin ich in einer Phase, die sich schwer erklären lässt.
Nicht, weil sie so komplex ist. Sondern weil sie sich nach… nichts anfühlt.
Es ist keine Traurigkeit, die ich greifen kann. Kein klarer Auslöser.
Es ist einfach Leere.
Alles wird gleichgültig. Alles wird monoton. Alles fühlt sich an, als hätte es keine richtige Bedeutung mehr.
Und genau darüber möchte ich heute schreiben. Über die Innere Leere.
Stefanie Garmatter
1. Apr.6 Min. Lesezeit


Biosoziale Theorie bei BPS – wenn Biologie und Umfeld zusammenwirken
Borderline ist keine Erkrankung, die einfach „aus dem Nichts“ entsteht.
Viele Betroffene hören irgendwann Fragen wie:
Warum reagierst du so stark?
Warum fällt dir das Regulieren deiner Gefühle so schwer?
oder Warum kommst du aus bestimmten Mustern nicht heraus?
Eine der wichtigsten Erklärungen dafür liefert die sogenannte biosoziale Theorie bei BPS.
Sie hilft zu verstehen, warum Menschen mit Borderline Gefühle anders erleben und warum bestimmte Verhaltensweisen entstehen.
Stefanie Garmatter
8. März5 Min. Lesezeit


Aussen stabil und maskiert funktionieren – aber innerlich zerbrechen, wenn niemand merkt, wie es dunkler wird
Seit ein paar Wochen verändert sich etwas in mir.
Es war kein plötzlicher Absturz. Kein dramatischer Zusammenbruch. Kein einzelnes Ereignis, das alles ausgelöst hat.
Es war nicht laut.
Es war leise. Subtil. Schleichend. Fast unsichtbar.
Nach aussen läuft mein Leben weiter. Ich funktioniere. Ich gehe mit Blue spazieren. Ich erledige den Haushalt.
Aussen stabil und maskiert funktionieren – aber innerlich zerbrechen, wenn niemand merkt, wie es dunkler wird.
Stefanie Garmatter
1. März7 Min. Lesezeit


Warum Selbstkritik und Selbsthass so dominant werden bei BPS
Selbstkritik kennt fast jeder Mensch. Diese innere Stimme, die sagt: Das war nicht gut genug. Das hättest du besser machen können. Selbstkritik gehört grundsätzlich zu jedem Menschen. Sie hilft, Verhalten zu reflektieren, sich weiterzuentwickeln und soziale Normen einzuhalten.
Bei einer Borderline Persönlichkeitsstörung, kurz BPS, ist diese Stimme aber oft nicht nur ein Hinweis. Sie wird hart. Laut. Dauerhaft. Doch warum ist das so? Das möchte ich in diesem Beitrag erklären.
Stefanie Garmatter
22. Feb.4 Min. Lesezeit


Brunhilde, die Mischung aus Venom und Hulk – Wie sich Borderline für mich anfühlt
Manchmal versuche ich zu erklären, wie sich Borderline in mir anfühlt. Und merke schnell, dass Worte wie Impulsivität oder Emotionsregulation zwar fachlich korrekt sind, aber nicht das beschreiben, was innen wirklich passiert.
Für mich fühlt es sich eher an wie eine Mischung aus Venom und Hulk.
Und das klingt erstmal nach Comic. Aber es ergibt für mich erschreckend viel Sinn.
Genau das, möchte ich euch Heute genauer erklären. Warum Brunhilde für mich so aussieht.
Stefanie Garmatter
21. Feb.3 Min. Lesezeit


Wie sich Einsamkeit anfühlt – das Gefühl, zu viel zu sein und deshalb still zu werden
Einsamkeit ist nicht immer laut. Manchmal sitzt sie ganz ruhig neben einem. Mitten unter Menschen.
Ich kenne das Gefühl, in einem Raum zu stehen und gleichzeitig innerlich komplett alleine zu sein. Nicht, weil niemand da ist. Sondern weil ich das Gefühl habe, nicht wirklich dazuzugehören.
Nicht wirklich gemeint zu sein. Nicht wirklich gesehen zu werden.
Alleinsein tut mir weh.
Nicht nur ein bisschen. Nicht nur an ruhigen Abenden. Sondern tief. Körperlich spürbar.
Stefanie Garmatter
18. Feb.7 Min. Lesezeit


Disziplin als Selbstverletzung – wenn Kontrolle zur Bestrafung wird
Von aussen sieht es nach Disziplin aus. Nach Selbstkontrolle. Nach Stärke.
Nach einer Frau, die ihr Leben im Griff hat.
Und wenn ich ehrlich bin, fühlt es sich für mich oft genauso an.
Ich verzichte. Ich halte durch. Ich kontrolliere. Ich leiste.
Und in all dem liegt etwas, das sich richtig anfühlt. Sicher. Stark. Überlegen.
Aber unter dieser Disziplin liegt etwas anderes.
Ein permanenter Druck. Ein inneres Antreiben.
Stefanie Garmatter
18. Feb.8 Min. Lesezeit


Mein Umgang mit einer Essstörung – zwischen Zwang, Ekel und Kontrollverlust
Essen ist für viele Menschen etwas Alltägliches. Etwas Neutrales. Etwas, das satt macht, Freude bereitet oder einfach nebenbei passiert. Für mich war Essen das nie. Essen ist für mich seit meiner Kindheit ein hochbeladenes Thema. Eines, das Stress macht, Angst auslöst, Scham erzeugt und mich immer wieder an meine Grenzen bringt.
Ich lebe mit einer Essstörung, die viele Gesichter hat. Und genau darüber möchte ich heute schreiben.
Stefanie Garmatter
5. Feb.7 Min. Lesezeit


Wenn der Körper stehen bleibt und Brunhilde eskaliert
Im Moment fällt es mir schwer, das, was ich tue, wirklich als genug zu empfinden. Obwohl ich weiss, dass sich in meinem Alltag vieles verändert hat, fühlt es sich innerlich oft nicht so an. Ich bewege mich regelmässig, ich achte auf mein Essen, ich habe neue Routinen aufgebaut und arbeite kontinuierlich an mir. Von aussen betrachtet ist da Entwicklung, Veränderung, Fortschritt. Und trotzdem bleibt innen dieses ständige Gefühl, dass es nicht reicht...
Was passiert, wenn Brunhi
Stefanie Garmatter
1. Feb.5 Min. Lesezeit


Wie ich erkenne, welcher Skill gerade passt
Viele von uns kennen Skills, haben Listen, Karten oder ganze Sammlungen. Und trotzdem bleibt oft die gleiche Frage: Welcher Skill passt jetzt gerade?
Lange dachte ich, es gäbe dafür klare Antworten. Hohe Anspannung braucht dies, niedrige Anspannung braucht das. Mit der Zeit habe ich gemerkt: So einfach ist es nicht. Denn nicht jeder Mensch erreicht sich in jedem Zustand über den gleichen Weg.
Stefanie Garmatter
27. Jan.3 Min. Lesezeit


Ein Tag ohne Krise und trotzdem am Limit – wie sich Alltag mit BPS und kPTBS anfühlt
Es gibt Tage, an denen nichts eskaliert. Keine Krise. Kein Zusammenbruch. Kein Streit. Und trotzdem bin ich am Abend völlig am Limit.
Von aussen wirken solche Tage oft ruhig. Manchmal sogar erfolgreich. Ich war draussen, habe Dinge erledigt, mich gekümmert, funktioniert. Und doch fühlt sich mein Körper an, als hätte er einen Marathon hinter sich. Nicht, weil so viel passiert ist, sondern weil innerlich kaum etwas zur Ruhe kam.
Stefanie Garmatter
23. Jan.6 Min. Lesezeit


Menschen werden schwarz oder weiss - Splitting bei BPS
Es gibt Momente, da fühlt sich ein Mensch von einem Augenblick auf den anderen komplett anders an. Im einen Moment noch vertraut, wichtig, nah. Im andern Moment plötzlich fremd, bedrohlich oder unerträglich. Nicht, weil sich diese Person objektiv verändert hat, sondern weil sich innerlich etwas verschoben hat.
Dieses Erleben ist für viele Menschen mit Borderline sehr vertraut. Es hat einen Namen. Splitting.
Stefanie Garmatter
22. Jan.4 Min. Lesezeit


Was ist kPTBS – und was ist der Unterschied zur PTBS?
PTBS kennen viele, zumindest vom Namen. Meist wird sie mit Krieg, schweren Unfällen oder einzelnen traumatischen Ereignissen verbunden. Auch ich hatte lange dieses Bild im Kopf. Trauma als etwas Grosses, Lautes und klar Benennbares. Doch was ist eigentlich kPTBS und warum fühlt sie sich für viele Betroffene so viel umfassender und tiefgreifender an als eine „klassische“ PTBS?
Dass es auch eine komplexe Form gibt, die viel leiser und alltäglicher ist, habe ich erst sehr spät v
Stefanie Garmatter
15. Jan.4 Min. Lesezeit


Wie sich Stress im Körper anfühlt – mein Erlebnis mit Konfrontation
Es gibt Situationen, die wirken für viele Menschen ganz alltäglich. Ein Telefonat mit einer Behörde, ein Gespräch mit der Versicherung, ein Termin auf dem Amt oder ein Brief vom Inkasso. Dinge, die man halt erledigt.
Für mich sind genau solche Situationen purer Stress. Nicht, weil ich mich nicht vorbereite. Nicht, weil ich mich nicht bemühe, sondern weil mein Nervensystem in diesen Momenten auf Alarm schaltet. Und zwar vollständig.
Stefanie Garmatter
15. Jan.6 Min. Lesezeit


Hyperfokus bei BPS – Wenn Fokus kein Flow mehr ist
Vielleicht kennt ihr das auch: Man ist hochmotiviert, kreativ, produktiv und plötzlich ist man stundenlang komplett in einer Sache drin. Essen vergessen, trinken vergessen, Zeitgefühl weg. Eigentlich total erschöpft, aber aufhören geht trotzdem nicht.
Viele kennen dieses Phänomen unter dem Begriff Hyperfokus, vor allem im Zusammenhang mit ADHS. Doch was ist, wenn man sich darin wiedererkennt und keine ADHS-Diagnose hat, sondern mit Borderline lebt?
Genau darüber möchte ich he
Stefanie Garmatter
13. Jan.5 Min. Lesezeit
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