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Umgang mit
der Krankheit


Innere Leere – wenn alles irgendwie egal ist und mich sogar Dinge die ich liebe nicht mehr erreichen
Seit ein paar Wochen bin ich in einer Phase, die sich schwer erklären lässt.
Nicht, weil sie so komplex ist. Sondern weil sie sich nach… nichts anfühlt.
Es ist keine Traurigkeit, die ich greifen kann. Kein klarer Auslöser.
Es ist einfach Leere.
Alles wird gleichgültig. Alles wird monoton. Alles fühlt sich an, als hätte es keine richtige Bedeutung mehr.
Und genau darüber möchte ich heute schreiben. Über die Innere Leere.
Stefanie Garmatter
1. Apr.6 Min. Lesezeit


Aussen stabil und maskiert funktionieren – aber innerlich zerbrechen, wenn niemand merkt, wie es dunkler wird
Seit ein paar Wochen verändert sich etwas in mir.
Es war kein plötzlicher Absturz. Kein dramatischer Zusammenbruch. Kein einzelnes Ereignis, das alles ausgelöst hat.
Es war nicht laut.
Es war leise. Subtil. Schleichend. Fast unsichtbar.
Nach aussen läuft mein Leben weiter. Ich funktioniere. Ich gehe mit Blue spazieren. Ich erledige den Haushalt.
Aussen stabil und maskiert funktionieren – aber innerlich zerbrechen, wenn niemand merkt, wie es dunkler wird.
Stefanie Garmatter
1. März7 Min. Lesezeit


Brunhilde, die Mischung aus Venom und Hulk – Wie sich Borderline für mich anfühlt
Manchmal versuche ich zu erklären, wie sich Borderline in mir anfühlt. Und merke schnell, dass Worte wie Impulsivität oder Emotionsregulation zwar fachlich korrekt sind, aber nicht das beschreiben, was innen wirklich passiert.
Für mich fühlt es sich eher an wie eine Mischung aus Venom und Hulk.
Und das klingt erstmal nach Comic. Aber es ergibt für mich erschreckend viel Sinn.
Genau das, möchte ich euch Heute genauer erklären. Warum Brunhilde für mich so aussieht.
Stefanie Garmatter
21. Feb.3 Min. Lesezeit


Wie sich Einsamkeit anfühlt – das Gefühl, zu viel zu sein und deshalb still zu werden
Einsamkeit ist nicht immer laut. Manchmal sitzt sie ganz ruhig neben einem. Mitten unter Menschen.
Ich kenne das Gefühl, in einem Raum zu stehen und gleichzeitig innerlich komplett alleine zu sein. Nicht, weil niemand da ist. Sondern weil ich das Gefühl habe, nicht wirklich dazuzugehören.
Nicht wirklich gemeint zu sein. Nicht wirklich gesehen zu werden.
Alleinsein tut mir weh.
Nicht nur ein bisschen. Nicht nur an ruhigen Abenden. Sondern tief. Körperlich spürbar.
Stefanie Garmatter
18. Feb.7 Min. Lesezeit


Disziplin als Selbstverletzung – wenn Kontrolle zur Bestrafung wird
Von aussen sieht es nach Disziplin aus. Nach Selbstkontrolle. Nach Stärke.
Nach einer Frau, die ihr Leben im Griff hat.
Und wenn ich ehrlich bin, fühlt es sich für mich oft genauso an.
Ich verzichte. Ich halte durch. Ich kontrolliere. Ich leiste.
Und in all dem liegt etwas, das sich richtig anfühlt. Sicher. Stark. Überlegen.
Aber unter dieser Disziplin liegt etwas anderes.
Ein permanenter Druck. Ein inneres Antreiben.
Stefanie Garmatter
18. Feb.8 Min. Lesezeit


Mein Umgang mit einer Essstörung – zwischen Zwang, Ekel und Kontrollverlust
Essen ist für viele Menschen etwas Alltägliches. Etwas Neutrales. Etwas, das satt macht, Freude bereitet oder einfach nebenbei passiert. Für mich war Essen das nie. Essen ist für mich seit meiner Kindheit ein hochbeladenes Thema. Eines, das Stress macht, Angst auslöst, Scham erzeugt und mich immer wieder an meine Grenzen bringt.
Ich lebe mit einer Essstörung, die viele Gesichter hat. Und genau darüber möchte ich heute schreiben.
Stefanie Garmatter
5. Feb.7 Min. Lesezeit


Wenn der Körper stehen bleibt und Brunhilde eskaliert
Im Moment fällt es mir schwer, das, was ich tue, wirklich als genug zu empfinden. Obwohl ich weiss, dass sich in meinem Alltag vieles verändert hat, fühlt es sich innerlich oft nicht so an. Ich bewege mich regelmässig, ich achte auf mein Essen, ich habe neue Routinen aufgebaut und arbeite kontinuierlich an mir. Von aussen betrachtet ist da Entwicklung, Veränderung, Fortschritt. Und trotzdem bleibt innen dieses ständige Gefühl, dass es nicht reicht...
Was passiert, wenn Brunhi
Stefanie Garmatter
1. Feb.5 Min. Lesezeit


Ein Tag ohne Krise und trotzdem am Limit – wie sich Alltag mit BPS und kPTBS anfühlt
Es gibt Tage, an denen nichts eskaliert. Keine Krise. Kein Zusammenbruch. Kein Streit. Und trotzdem bin ich am Abend völlig am Limit.
Von aussen wirken solche Tage oft ruhig. Manchmal sogar erfolgreich. Ich war draussen, habe Dinge erledigt, mich gekümmert, funktioniert. Und doch fühlt sich mein Körper an, als hätte er einen Marathon hinter sich. Nicht, weil so viel passiert ist, sondern weil innerlich kaum etwas zur Ruhe kam.
Stefanie Garmatter
23. Jan.6 Min. Lesezeit


Wie sich Stress im Körper anfühlt – mein Erlebnis mit Konfrontation
Es gibt Situationen, die wirken für viele Menschen ganz alltäglich. Ein Telefonat mit einer Behörde, ein Gespräch mit der Versicherung, ein Termin auf dem Amt oder ein Brief vom Inkasso. Dinge, die man halt erledigt.
Für mich sind genau solche Situationen purer Stress. Nicht, weil ich mich nicht vorbereite. Nicht, weil ich mich nicht bemühe, sondern weil mein Nervensystem in diesen Momenten auf Alarm schaltet. Und zwar vollständig.
Stefanie Garmatter
15. Jan.6 Min. Lesezeit


Freundschaften mit Borderline – zwischen Nähe, Konflikten und Rückzug
Freundschaften sind für mich nichts Leichtes und nichts Unverbindliches. Sie gehen mir sehr nah. Oft näher, als mir selbst lieb ist.
Mit Borderline fühlen sich Freundschaften nicht einfach nur schön an, sondern intensiv, fordernd und manchmal auch beängstigend. Nähe bedeutet für mich Sicherheit und gleichzeitig Gefahr. Denn wo Nähe ist, ist auch immer die Angst, verletzt oder verlassen zu werden.
Stefanie Garmatter
10. Jan.4 Min. Lesezeit


Mit BPS und kPTBS klarkommen in der Arbeitswelt
Dieser Beitrag fällt mir nicht leicht zu schreiben. Nicht, weil ich nicht weiß, was ich sagen möchte, sondern weil diese Erfahrungen tief sitzen. Trotzdem ist es mir wichtig, darüber zu sprechen. Nicht, um anzuklagen, sondern um sichtbar zu machen, wie schwierig es sein kann, mit einer psychischen Erkrankung in der heutigen Arbeitswelt zu bestehen.
Stefanie Garmatter
10. Jan.4 Min. Lesezeit


Wenn alles wieder läuft und ich innerlich zusammenbreche – Wie schlechte Tage aussehen können!
Schlechte Tage sehen bei mir so aus.
Seit Montag sind die Feiertage vorbei. Alles läuft wieder normal.
Arbeit, Termine, Ämter, Verantwortung.
Kim ist wieder arbeiten. Ich bin tagsüber wieder allein zu Hause.
Auch meine Beiständin und das Sozialamt sind aus dem Urlaub zurück.
Für viele ist das einfach Alltag.
Für mich ist es der Moment, in dem mein inneres Alarmsystem wieder anspringt.
Nicht langsam. Nicht leise. Sondern sofort und vollständig.
Stefanie Garmatter
8. Jan.5 Min. Lesezeit


BPS und gesellschaftliches Stigma – psychisch krank sein in dieser Welt
Ich schreibe diesen Text nicht, um Mitleid zu bekommen. Ich schreibe ihn, um zu zeigen, wie es sich wirklich anfühlt, psychisch krank zu sein. Wie es ist, mit Borderline in einer Welt zu leben, die kaum Platz für innere Kämpfe hat. Wie es ist, immer wieder mit Stigma konfrontiert zu werden – und wie einsam dieser Weg oft ist.
Psychisch krank zu sein bedeutet nicht nur, mit starken Gefühlen, innerer Anspannung und wiederkehrenden Krisen zu leben. Es bedeutet auch, dass man ni
Stefanie Garmatter
4. Jan.6 Min. Lesezeit


Grenzen setzen – für mich selbst und in Beziehungen
Ich habe lange gedacht, dass es einfacher ist, alles mitzumachen, Konflikte zu vermeiden und es allen recht zu machen. Erst nach und nach habe ich gemerkt, wie sehr mich das belastet und dass ich mich dabei selbst verliere. Grenzen zu setzen ist nicht einfach, aber absolut notwendig.
Warum Grenzen so wichtig sind
Grenzen schützen uns vor Überforderung und Erschöpfung. Sie bewahren unseren Selbstrespekt und unsere Würde.
Stefanie Garmatter
30. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Trigger verstehen und begegnen: Wie ich frühzeitig merke, wenn ein Tag schwierig wird
Manchmal fühlt sich ein Tag schon kurz nach dem Aufstehen „schief“ an. Ich bin schneller innerlich unruhig, empfindlicher oder überfordert, obwohl es dafür scheinbar keinen konkreten Grund gibt.
Früher habe ich mich dafür verurteilt. Ich dachte, ich sei zu sensibel, zu schwach oder müsste mich einfach mehr zusammenreißen. Heute weiß ich: Oft sind das frühe Anzeichen dafür, dass ich getriggert bin.
Trigger können bei mir schon morgens da sein
Stefanie Garmatter
28. Dez. 20254 Min. Lesezeit
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