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Umgang mit
der Krankheit


Psychische Belastung durch Schulden - Wenn Schulden mehr sind als nur Zahlen
Psychische Belastung durch Schulden bedeutet weit mehr als Sorgen um offene Rechnungen. Scham, Schuldgefühle, Existenzängste, Dauerstress und Einsamkeit können das Leben immer stärker bestimmen. In diesem Beitrag erzähle ich von meiner eigenen Geschichte, davon, wie schnell Menschen in eine Schuldenspirale geraten können und warum hinter finanziellen Problemen oft viel mehr steckt, als man von aussen sieht. Ein persönlicher Beitrag gegen Vorurteile und für mehr Verständnis.
Stefanie Garmatter
21. Aug.19 Min. Lesezeit


Wenn Familie sich nicht nach Zugehörigkeit anfühlt - Zwischen Sehnsucht, Schuld und dem Wunsch, gesehen zu werden
Familie bedeutet für mich nicht automatisch Nähe und Zugehörigkeit. In diesem persönlichen Beitrag schreibe ich über die Beziehungen zu meiner Mutter, meinem Vater und meinem Bruder, über fehlendes Interesse und den Druck bei Familienfesten. Ich erzähle von meiner Sehnsucht, gesehen zu werden, meinen Schuldgefühlen und der Angst, selbst der Grund für die Distanz zu sein. Ausserdem geht es darum, welche Rolle BPS und kPTBS dabei spielen und weshalb ich mich immer weiter zurück
Stefanie Garmatter
18. Aug.16 Min. Lesezeit


Rückfälle passieren selten plötzlich – was lange davor geschieht
Letzte Woche hatte ich zwei Rückfälle. Einen mit Selbstverletzung und einen mit Alkohol.
Allein das aufzuschreiben, fällt mir schwer. Denn da ist sofort diese Scham. Dieses Gefühl, versagt zu haben. Das Gefühl, wieder alles kaputt gemacht zu haben.
Rückfälle werden oft so dargestellt, als würden sie plötzlich passieren. Als würde jemand morgens aufstehen und sich einfach dazu entscheiden, wieder zu trinken. Oder sich wieder selbst zu verletzen. Aber so erlebe ich Rückfälle ni
Stefanie Garmatter
1. Juli8 Min. Lesezeit


Wenn Brunhilde wieder laut wird – Leben mit innerem Chaos
Aktuell stecke ich in einer sehr merkwürdigen Phase.
Es ist keine Krise mit einem klaren Auslöser. Nichts, worauf ich zeigen und sagen könnte: Das ist das Problem. Manchmal geht es sogar ganz okay. Vor allem dann, wenn Kim da ist. Wenn wir unterwegs sind. Wenn ich beschäftigt bin. Wenn mein Kopf keine Zeit hat, nachzudenken.
Aber sobald ich alleine bin, wird es schwierig. Sobald es ruhig wird und keine Ablenkung mehr da ist. Dann wird Brunhilde laut, sehr laut.
Stefanie Garmatter
7. Juni10 Min. Lesezeit


Was andere nicht sehen, wenn man "nichts tut" – Psychische Erkrankungen im Alltag
Wenn Menschen hören, dass jemand nicht arbeitet, krankgeschrieben ist oder wie ich eine IV-Rente und eine Invalidenpension bekommt, entstehen oft bestimmte Bilder im Kopf. Vielleicht denken manche, dass diese Person den ganzen Tag Zeit hat. Dass sie ausschlafen kann, machen kann, worauf sie Lust hat, keinen Stress mit der Arbeit hat und sich um Dinge kümmern kann, für die andere neben ihrem Berufsalltag noch Energie aufbringen müssen. Darum geht es heute. Um Psychische Erkra
Stefanie Garmatter
2. Juni8 Min. Lesezeit


Zwischen Hungern und Binge Eating – zwei Seiten derselben Krankheit
Wenn Menschen an Essstörungen denken, haben sie oft ein sehr bestimmtes Bild im Kopf. Sie denken an Menschen, die hungern. An Menschen, die möglichst wenig essen. An Menschen, die sichtbar dünn sind. Woran die wenigsten denken, ist Binge Eating. An Kontrollverlust. An das Gefühl, nicht mehr aufhören zu können. Und noch seltener denken sie dabei an Menschen wie mich. Denn ich bin übergewichtig. Und genau deshalb möchte ich heute über etwas sprechen, das mich schon seit vielen
Stefanie Garmatter
31. Mai8 Min. Lesezeit


Emotionale Entwertung bei Borderline – zwischen Wut, Kränkung und Dissoziation
Gefühle empfindet jeder Mensch anders. Manche können Dinge schneller loslassen oder Emotionen besser ausblenden. Andere reagieren sensibler, nehmen Stimmungen stärker wahr oder fühlen emotional intensiver.
Und genau so ist es auch bei mir. Ich als Borderlinerin empfinde Gefühle in der Regel extrem stark. Nicht nur ein bisschen mehr, sondern meistens so intensiv, dass sie meinen ganzen Körper und meine Gedanken übernehmen... Heute geht es um emotionale Entwertung bei Borderlin
Stefanie Garmatter
26. Mai5 Min. Lesezeit


Borderline erleben - Ein tiefer Einblick
Borderline ist nichts, das man einfach nur „hat“. Es ist etwas, das man jeden Tag erlebt, in Gedanken, im Körper, in Beziehungen und in Momenten, die für andere vielleicht klein wirken, sich innerlich aber riesig anfühlen. Und genau darüber möchte ich heute schreiben. Nicht nur darüber, was Borderline ist, sondern wie es sich anfühlt, damit zu leben. Das echte Erleben, die Gedanken und die Herausforderungen, die jeder Tag mit sich bringt. Borderline erleben, ein Blick hinter
Stefanie Garmatter
17. Mai7 Min. Lesezeit


Immer zweite Wahl – wie sich Freundschaft für mich anfühlt
Ich habe lange gedacht, ich hätte eine beste Freundin. So dieses sichere Gefühl, dass da jemand ist, der mich wirklich sieht. Jemand, der an mich denkt, ohne dass ich mich immer wieder in Erinnerung bringen muss. Und je mehr Zeit vergeht, desto mehr merke ich, dass das vielleicht eher eine Vorstellung war als Realität. Denn wenn ich ehrlich bin, fühlt sich Freundschaft für mich oft ganz anders an.
Es fühlt sich an wie warten. Warten, dass jemand schreibt. Warten, dass jemand
Stefanie Garmatter
4. Mai4 Min. Lesezeit


Innere Leere – wenn alles irgendwie egal ist und mich sogar Dinge die ich liebe nicht mehr erreichen
Seit ein paar Wochen bin ich in einer Phase, die sich schwer erklären lässt.
Nicht, weil sie so komplex ist. Sondern weil sie sich nach… nichts anfühlt.
Es ist keine Traurigkeit, die ich greifen kann. Kein klarer Auslöser.
Es ist einfach Leere.
Alles wird gleichgültig. Alles wird monoton. Alles fühlt sich an, als hätte es keine richtige Bedeutung mehr.
Und genau darüber möchte ich heute schreiben. Über die Innere Leere.
Stefanie Garmatter
1. Apr.6 Min. Lesezeit


Aussen stabil und maskiert funktionieren – aber innerlich zerbrechen, wenn niemand merkt, wie es dunkler wird
Seit ein paar Wochen verändert sich etwas in mir.
Es war kein plötzlicher Absturz. Kein dramatischer Zusammenbruch. Kein einzelnes Ereignis, das alles ausgelöst hat.
Es war nicht laut.
Es war leise. Subtil. Schleichend. Fast unsichtbar.
Nach aussen läuft mein Leben weiter. Ich funktioniere. Ich gehe mit Blue spazieren. Ich erledige den Haushalt.
Aussen stabil und maskiert funktionieren – aber innerlich zerbrechen, wenn niemand merkt, wie es dunkler wird.
Stefanie Garmatter
1. März7 Min. Lesezeit


Brunhilde, die Mischung aus Venom und Hulk – Wie sich Borderline für mich anfühlt
Manchmal versuche ich zu erklären, wie sich Borderline in mir anfühlt. Und merke schnell, dass Worte wie Impulsivität oder Emotionsregulation zwar fachlich korrekt sind, aber nicht das beschreiben, was innen wirklich passiert.
Für mich fühlt es sich eher an wie eine Mischung aus Venom und Hulk.
Und das klingt erstmal nach Comic. Aber es ergibt für mich erschreckend viel Sinn.
Genau das, möchte ich euch Heute genauer erklären. Warum Brunhilde für mich so aussieht.
Stefanie Garmatter
21. Feb.3 Min. Lesezeit


Wie sich Einsamkeit anfühlt – das Gefühl, zu viel zu sein und deshalb still zu werden
Einsamkeit ist nicht immer laut. Manchmal sitzt sie ganz ruhig neben einem. Mitten unter Menschen.
Ich kenne das Gefühl, in einem Raum zu stehen und gleichzeitig innerlich komplett alleine zu sein. Nicht, weil niemand da ist. Sondern weil ich das Gefühl habe, nicht wirklich dazuzugehören.
Nicht wirklich gemeint zu sein. Nicht wirklich gesehen zu werden.
Alleinsein tut mir weh.
Nicht nur ein bisschen. Nicht nur an ruhigen Abenden. Sondern tief. Körperlich spürbar.
Stefanie Garmatter
18. Feb.7 Min. Lesezeit


Disziplin als Selbstverletzung – wenn Kontrolle zur Bestrafung wird
Von aussen sieht es nach Disziplin aus. Nach Selbstkontrolle. Nach Stärke.
Nach einer Frau, die ihr Leben im Griff hat.
Und wenn ich ehrlich bin, fühlt es sich für mich oft genauso an.
Ich verzichte. Ich halte durch. Ich kontrolliere. Ich leiste.
Und in all dem liegt etwas, das sich richtig anfühlt. Sicher. Stark. Überlegen.
Aber unter dieser Disziplin liegt etwas anderes.
Ein permanenter Druck. Ein inneres Antreiben.
Stefanie Garmatter
18. Feb.8 Min. Lesezeit


Mein Umgang mit einer Essstörung – zwischen Zwang, Ekel und Kontrollverlust
Essen ist für viele Menschen etwas Alltägliches. Etwas Neutrales. Etwas, das satt macht, Freude bereitet oder einfach nebenbei passiert. Für mich war Essen das nie. Essen ist für mich seit meiner Kindheit ein hochbeladenes Thema. Eines, das Stress macht, Angst auslöst, Scham erzeugt und mich immer wieder an meine Grenzen bringt.
Ich lebe mit einer Essstörung, die viele Gesichter hat. Und genau darüber möchte ich heute schreiben.
Stefanie Garmatter
5. Feb.7 Min. Lesezeit
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