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Innere Leere – wenn alles irgendwie egal ist und mich sogar Dinge die ich liebe nicht mehr erreichen
Seit ein paar Wochen bin ich in einer Phase, die sich schwer erklären lässt.
Nicht, weil sie so komplex ist. Sondern weil sie sich nach… nichts anfühlt.
Es ist keine Traurigkeit, die ich greifen kann. Kein klarer Auslöser.
Es ist einfach Leere.
Alles wird gleichgültig. Alles wird monoton. Alles fühlt sich an, als hätte es keine richtige Bedeutung mehr.
Und genau darüber möchte ich heute schreiben. Über die Innere Leere.
Stefanie Garmatter
vor 2 Tagen6 Min. Lesezeit


Aussen stabil und maskiert funktionieren – aber innerlich zerbrechen, wenn niemand merkt, wie es dunkler wird
Seit ein paar Wochen verändert sich etwas in mir.
Es war kein plötzlicher Absturz. Kein dramatischer Zusammenbruch. Kein einzelnes Ereignis, das alles ausgelöst hat.
Es war nicht laut.
Es war leise. Subtil. Schleichend. Fast unsichtbar.
Nach aussen läuft mein Leben weiter. Ich funktioniere. Ich gehe mit Blue spazieren. Ich erledige den Haushalt.
Aussen stabil und maskiert funktionieren – aber innerlich zerbrechen, wenn niemand merkt, wie es dunkler wird.
Stefanie Garmatter
1. März7 Min. Lesezeit


Wie sich Einsamkeit anfühlt – das Gefühl, zu viel zu sein und deshalb still zu werden
Einsamkeit ist nicht immer laut. Manchmal sitzt sie ganz ruhig neben einem. Mitten unter Menschen.
Ich kenne das Gefühl, in einem Raum zu stehen und gleichzeitig innerlich komplett alleine zu sein. Nicht, weil niemand da ist. Sondern weil ich das Gefühl habe, nicht wirklich dazuzugehören.
Nicht wirklich gemeint zu sein. Nicht wirklich gesehen zu werden.
Alleinsein tut mir weh.
Nicht nur ein bisschen. Nicht nur an ruhigen Abenden. Sondern tief. Körperlich spürbar.
Stefanie Garmatter
18. Feb.7 Min. Lesezeit


Disziplin als Selbstverletzung – wenn Kontrolle zur Bestrafung wird
Von aussen sieht es nach Disziplin aus. Nach Selbstkontrolle. Nach Stärke.
Nach einer Frau, die ihr Leben im Griff hat.
Und wenn ich ehrlich bin, fühlt es sich für mich oft genauso an.
Ich verzichte. Ich halte durch. Ich kontrolliere. Ich leiste.
Und in all dem liegt etwas, das sich richtig anfühlt. Sicher. Stark. Überlegen.
Aber unter dieser Disziplin liegt etwas anderes.
Ein permanenter Druck. Ein inneres Antreiben.
Stefanie Garmatter
18. Feb.8 Min. Lesezeit


Mein Umgang mit einer Essstörung – zwischen Zwang, Ekel und Kontrollverlust
Essen ist für viele Menschen etwas Alltägliches. Etwas Neutrales. Etwas, das satt macht, Freude bereitet oder einfach nebenbei passiert. Für mich war Essen das nie. Essen ist für mich seit meiner Kindheit ein hochbeladenes Thema. Eines, das Stress macht, Angst auslöst, Scham erzeugt und mich immer wieder an meine Grenzen bringt.
Ich lebe mit einer Essstörung, die viele Gesichter hat. Und genau darüber möchte ich heute schreiben.
Stefanie Garmatter
5. Feb.7 Min. Lesezeit


Wenn der Körper stehen bleibt und Brunhilde eskaliert
Im Moment fällt es mir schwer, das, was ich tue, wirklich als genug zu empfinden. Obwohl ich weiss, dass sich in meinem Alltag vieles verändert hat, fühlt es sich innerlich oft nicht so an. Ich bewege mich regelmässig, ich achte auf mein Essen, ich habe neue Routinen aufgebaut und arbeite kontinuierlich an mir. Von aussen betrachtet ist da Entwicklung, Veränderung, Fortschritt. Und trotzdem bleibt innen dieses ständige Gefühl, dass es nicht reicht...
Was passiert, wenn Brunhi
Stefanie Garmatter
1. Feb.5 Min. Lesezeit


Ein Tag ohne Krise und trotzdem am Limit – wie sich Alltag mit BPS und kPTBS anfühlt
Es gibt Tage, an denen nichts eskaliert. Keine Krise. Kein Zusammenbruch. Kein Streit. Und trotzdem bin ich am Abend völlig am Limit.
Von aussen wirken solche Tage oft ruhig. Manchmal sogar erfolgreich. Ich war draussen, habe Dinge erledigt, mich gekümmert, funktioniert. Und doch fühlt sich mein Körper an, als hätte er einen Marathon hinter sich. Nicht, weil so viel passiert ist, sondern weil innerlich kaum etwas zur Ruhe kam.
Stefanie Garmatter
23. Jan.6 Min. Lesezeit
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