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Wenn Brunhilde wieder laut wird – Leben mit innerem Chaos

Hallo ihr Lieben ❤️



Triggerwarnung!
In diesem Beitrag geht es um eine Phase, in der es mir psychisch sehr schlecht geht. Ich schreibe offen über Selbstverletzungsgedanken, Gedanken daran, nicht mehr existieren zu wollen, Suchtdruck, Einsamkeit, Selbstzweifel und das Gefühl, mit meinen Gedanken zu kämpfen. Bitte achte gut auf dich und lies nur weiter, wenn du dich dazu bereit fühlst.


Aktuell stecke ich in einer sehr merkwürdigen Phase.

Es ist keine Krise mit einem klaren Auslöser. Nichts, worauf ich zeigen und sagen könnte: Das ist das Problem. Manchmal geht es sogar ganz okay. Vor allem dann, wenn Kim da ist. Wenn wir unterwegs sind. Wenn ich beschäftigt bin. Wenn mein Kopf keine Zeit hat, nachzudenken.

Aber sobald ich alleine bin, wird es schwierig. Sobald es ruhig wird und keine Ablenkung mehr da ist. Dann wird Brunhilde laut, sehr laut. Und ich habe das Gefühl, dass ich aktuell unglaublich viel Energie dafür brauche, gegen sie anzukämpfen.

Nicht weil Brunhilde sonst nicht da wäre, denn sie ist immer da. Sie kommentiert immer und sie hat immer etwas zu sagen. Aber manchmal gelingt es mir besser, ihre Worte einzuordnen oder sie einfach reden zu lassen. Aktuell gelingt mir das kaum. Aktuell fühlt sich alles was sie sagt sehr wahr an.


Wenn Brunhilde mir erzählt, dass niemand es ernst mit mir meint

Im Moment erzählt mir Brunhilde ständig, dass sich eigentlich niemand wirklich für mich interessiert. Und das Schlimme ist, dass sie für alles irgendwelche Beweise findet.

Warum meldet sich eigentlich niemand von sich aus?

Warum liest und liked niemand deine Beiträge?

Warum kommentiert kaum jemand deine Storys?

Warum unterstützt dich niemand?

Warum fragt eigentlich niemand nach, wie es dir wirklich geht?

Warum bekommst du nie eine Geburtstagskarte?

Warum plant niemand etwas für deinen Geburtstag?

Warum denkt niemand an dich?

Warum gibt sich niemand so viel Mühe für dich wie du für die anderen?

Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Beispiele findet Brunhilde.

Sie erinnert mich daran, wie viel Mühe ich mir für andere Menschen gebe.

Wie ich Geburtstagskarten bastle. Weihnachtskarten bastle. Osterkarten bastle. Wie ich für Freunde koche. Mich für ihre Probleme interessiere. Mir Gedanken darüber mache, wie ich ihnen helfen könnte. Wie ich ihnen eine Freude machen könnte, damit es ihnen besser geht und wie sehr ich mich dafür interessiere, wie es ihnen geht.

Und dann fragt Brunhilde zynisch:

Und was bekommst du zurück? Und ehrlich gesagt fühlt es sich aktuell oft so an, als wäre die Antwort: nicht besonders viel. Vielleicht ist das nicht fair. Vielleicht ist es auch nicht die ganze Wahrheit. Aber genau so fühlt es sich gerade an. Und Gefühle interessieren sich leider nicht immer für Fakten.


Wenn ich mich zurückziehe und niemand es merkt

Das Problem ist, dass diese Gedanken nicht einfach nur weh tun, sie verändern auch mein Verhalten.

Aktuell antworte ich vielen Freunden nicht mehr. Ich schreibe nicht mehr von mir aus. Ich like nichts mehr. Ich kommentiere nichts mehr. Ich erzähle auch Zuhause kaum noch etwas aus meinem Inneren.

Nicht weil ich die Menschen nicht mag. Sondern weil Brunhilde mir ständig erzählt, dass sie sich sowieso nicht für mich interessieren. Dass ich ihnen egal bin und sie es nicht ernst meinen. Also ziehe ich mich zurück.

Und das betrifft längst nicht mehr nur meine Freunde. Selbst Kim bekommt im Moment nicht alles mit. Nicht weil er nicht da wäre oder sich nicht interessieren würde. Viele Gedanken behalte ich für mich, weil ich nicht ständig darüber reden möchte, wie schlecht es mir geht. Und manchmal habe ich Angst, ihn mit all dem zusätzlich zu belasten, obwohl ich weiss, dass er es vermutlich lieber wüsste als gar nichts davon zu erfahren.

Und gleichzeitig macht mich genau das traurig. Denn eigentlich wünsche ich mir das Gegenteil. Ich wünsche mir Nähe. Ich wünsche mir Interesse. Ich wünsche mir das Gefühl, wichtig zu sein. Stattdessen ziehe ich mich immer weiter zurück und habe gleichzeitig das Gefühl, dass niemand wirklich merkt, wie schlecht es mir gerade geht.


Das hat bei mir viel mit dem Schwarz-Weiss-Denken zu tun, das Teil meiner Borderline-Erkrankung ist.

Wenn Brunhilde so laut wird wie aktuell, verliere ich die Grautöne. Dann sehe ich nicht mehr, dass Menschen beschäftigt sein könnten, eigene Probleme haben oder vielleicht einfach nicht wissen, wie sie reagieren sollen. Stattdessen wirkt jede fehlende Nachricht, jede ausbleibende Reaktion und jede kleine Enttäuschung wie ein weiterer Beweis dafür, dass ich den Menschen nicht wichtig bin.

In solchen Phasen merke ich, wie ich immer mehr auf meine Freunde splitte. Nicht auf eine einzelne Person, sondern gefühlt auf alle gleichzeitig. Plötzlich landen alle auf der schwarzen Seite.

Nicht weil sie mir etwas Schlimmes angetan haben, sondern weil Brunhilde aus jeder Unsicherheit und jeder Enttäuschung eine Bestätigung macht, dass sie es nicht ernst mit mir meinen.

Und obwohl ein Teil von mir weiss, dass die Realität meistens deutlich komplizierter ist, fühlen sich diese Gedanken in solchen Momenten absolut wahr an.


Wenn ein Angebot nicht dasselbe ist wie Nähe

Vor ein paar Tagen habe ich etwas in meinen Status gestellt, das gezeigt hat, dass es mir gerade nicht gut geht. Dass es wieder dunkler wird. Dass ich kämpfe.

Es kamen auch Reaktionen. Eine Freundin schrieb mir, dass ich weiss, dass ich mich jederzeit melden könne. Eine andere schrieb mir später auf eine andere Story, dass sie finde, ich sehe traurig aus und sie mache sich Sorgen. Und eigentlich weiss ich, dass diese Nachrichten lieb gemeint waren.

Ich weiss, dass dahinter Menschen stehen, die es gut meinen. Trotzdem hat es etwas in mir ausgelöst. Nicht weil ich irgendjemandem einen Vorwurf machen möchte. Nicht weil ich erwarte, dass Menschen alles stehen und liegen lassen. Und auch nicht, weil ich die Dinge, die ich für andere tue, nur tue, um etwas zurückzubekommen.

Aber manchmal frage ich mich trotzdem, warum ich so oft das Gefühl habe, immer selbst kommen zu müssen. Warum ich meistens diejenige bin, die schreibt, die fragt, die Interesse zeigt, die sich ins Zeug legt und die nachfragt, wie es anderen geht. Und warum ich gleichzeitig so selten das Gefühl habe, dass jemand aktiv auf mich zukommt. Nicht mit einem Herz. Nicht mit einem Satz. Sondern mit einem ehrlichen Anruf und aktivem Interesse.

Vielleicht ist das unfair. Vielleicht ist das auch nur Brunhilde. Aber genau solche Gedanken machen es mir aktuell unglaublich schwer zu glauben, dass ich anderen Menschen wirklich wichtig bin.


Wenn ich anfange, die Schuld bei mir zu suchen

Und dann passiert oft etwas anderes. Irgendwann höre ich auf, die Schuld bei den anderen zu suchen. Und beginne sie bei mir zu suchen. Vielleicht liegt es ja gar nicht an ihnen. Vielleicht liegt es an mir. Vielleicht bin ich einfach zu schwierig. Vielleicht bin ich zu anstrengend. Vielleicht bin ich zu viel. Vielleicht bin ich zu emotional. Vielleicht bin ich zu kompliziert. Vielleicht bin ich zu radikal in meinem Denken. Vielleicht stosse ich die Menschen selbst von mir weg. Vielleicht sind meine Erwartungen zu hoch. Vielleicht bin ich eine schlechte Freundin. Vielleicht bin ich einfach mühsam. Vielleicht nerve ich die Menschen. Vielleicht möchten sie deshalb nicht mehr Zeit mit mir verbringen. Vielleicht ziehen sie sich zurück, weil sie nicht mehr wissen, wie sie mit mir umgehen sollen.

Und wenn Brunhilde richtig laut wird, hört sie dort nicht auf. Dann geht es irgendwann nicht mehr nur um einzelne Situationen oder Beziehungen. Dann wird plötzlich mein ganzes Leben zum Beweis dafür, dass mit mir etwas nicht stimmt und warum niemand mit mir etwas zu tun haben will.

Meine psychischen Erkrankungen, meine Schulden, meine Probleme, meine Vergangenheit, meine Unsicherheiten und auch mein Aussehen. Alles wird plötzlich zu einer Anklageschrift gegen mich selbst.

Und irgendwann bleibt nur noch das Gefühl übrig, dass andere Menschen ohne mich vielleicht besser dran wären. Dass ich mehr Belastung als Bereicherung bin. Mehr Problem als Lösung.

Und obwohl ein Teil von mir irgendwo weiss, dass das wahrscheinlich nicht die Wahrheit ist, treffen mich diese Gedanken trotzdem. Weil sie genau dort angreifen, wo meine grössten Ängste und Unsicherheiten liegen.


Wenn jede neue Sorge zehn weitere Sorgen mitbringt

Als wäre das nicht genug, belastet mich gerade auch im normalen Alltag unglaublich viel.

Der Umzug überfordert mich mehr als ich gedacht hätte. Kaum ist ein Problem geklärt, taucht das nächste auf. Erst die Sache mit dem fehlenden Parkplatz in der neuen Wohnung, dann die Unsicherheit, ob wir überhaupt wie geplant Anfang Juli in die Wohnung können oder vielleicht doch erst Ende Juli.

Dann die Geschichte mit der Versicherung, die Briefe, die Finanzen und plötzlich wieder ein Brief vom Betreibungsamt. Und jedes Mal denke ich: Nicht schon wieder.

Ich dachte, ich hätte das langsam im Griff. Aber offenbar habe ich das nicht. Offenbar bin ich wieder an irgendetwas gescheitert. Offenbar habe ich wieder etwas vergessen. Offenbar bekomme ich mein Leben nicht auf die Reihe. Offenbar bin ich zu dumm, um meine Sachen hinzukriegen.

Und genau dort kommt Brunhilde wieder mit ganz viel Input.

Sie macht aus einer negativen Information nicht einfach eine unbequeme Situation. Sie macht daraus eine Riesenkatastrophe mit 10 Horrorszenarien. Sie macht aus einem Brief keinen Brief. Sie macht daraus den Beweis dafür, dass ich unfähig bin. Dass ich versagt habe. Dass ich alles kaputt mache und dass ich eine Belastung bin. Vor allem für Kim.


Wenn die Zukunft plötzlich Angst macht

Die grösste Angst sind aktuell nicht nur die Briefe selbst. Es sind die Gedanken, die danach kommen.

Die Möglichkeit, dass meine Invalidenpension gepfändet werden könnte. Die Angst, dass wir in der neuen Wohnung deutlich höhere Kosten haben werden, aber weniger Einkommen, wegen mir. Die Angst, dass irgendwann das Geld nicht mehr reicht.

Und irgendwann landet Brunhilde genau dort, wo sie immer landet. Sie sagt mir, dass ich mit meinem Schuldenberg eine Belastung bin für Kim. Und dann geht es los:

Vielleicht wäre es ohne dich einfacher. Vielleicht hätte Kim weniger Sorgen. Vielleicht wäre alles leichter. Vielleicht wäre es besser, wenn du gar nicht da wärst. Und gegen diese Gedanken muss ich ständig ankämpfen. Nicht einmal. Nicht nur ab und zu, sondern immer wieder.

Tag für Tag.


Wenn Brunhilde nach einem Ausweg sucht

Was mich zusätzlich anstrengt, ist, dass Brunhilde alte Türen wieder öffnet.

Sie findet nämlich, dass Alkohol und Kiffen aktuell eine gute Möglichkeit wären, all diese Probleme für einen Moment nicht mehr spüren zu müssen. Immer wieder flüstert sie mir zu, dass ich doch einfach alles ausschalten könnte. Einfach trinken. Einfach nicht mehr denken. Einfach für ein paar Stunden Ruhe haben.

Keine Sorgen. Keine Schulden. Keine Zukunftsängste. Keine Gedanken. Kein Kämpfen. Einfach nur abschalten. Egal mit welchen Konsequenzen. Und je schlechter es mir grad geht, desto verlockender klingt diese Idee manchmal. Nicht weil ich Alkohol trinken möchte, denn eigentlich mag ich Alkohol gar nicht. Sondern weil ich mir wünsche, dass mein Kopf endlich für einen Moment still wird.

Oder Brunhilde spielt andere Spielchen mit mir. Vor Kurzem sass ich im Zug. Irgendwo im Wagen sass ein Kiffer, ich konnte es riechen, meine Sensoren gingen sofort an. Für viele Menschen wäre das vermutlich nichts Besonderes gewesen. Für mich begann sofort ein Gespräch mit Brunhilde.

Frag doch einfach. Frag, ob du etwas haben kannst.

Komm nur einmal. Nur einmal wieder high sein. Nur einmal alles vergessen. Nur einmal den Kopf ausschalten. Nur einmal Ruhe haben. Und wenn ich dagegen halte, hat Brunhilde direkt die nächste Idee.

Oder frag doch deinen Nachbarn. Der kommt doch auch an andere Sachen ran, wenn er kein Gras hat.

Warum eigentlich nicht? Hauptsache der Kopf ist aus. Hauptsache du musst das alles nicht mehr fühlen.

Und genau das macht mir manchmal Angst und es ist so anstrengend, immer wieder dagegen ankämpfen zu müssen. Weil ich merke, dass Brunhilde nicht nach Lösungen sucht, sie sucht nach Fluchtwegen und zwar destruktiv. Egal ob Alkohol, Cannabis oder etwas anderes. Es ist egal was. Hauptsache weg von den Gedanken, weg von dem Chaos und weg von mir selbst. Der Preis ist ihr erstmal egal.


Eine junge Frau sitzt nachdenklich vor einem regennassen Fenster. Direkt hinter ihr steht eine dunkle schattenhafte Gestalt, die destruktive Gedanken, Suchtdruck und die innere Kritikerin symbolisiert.

Wenn sogar das Nicht-Existieren wie eine Lösung klingt

Das Schwierigste im Moment ist, dass Brunhilde nicht bei Alkohol oder Cannabis aufhört. Sie geht weiter. Viel weiter. Sie erzählt mir, dass ich mich verletzen könnte, dass ich so den Druck loswerden könnte und dass ich einfach aufhören könnte zu kämpfen. Und manchmal sagt sie mir auch, dass ich gar nicht mehr da sein müsste. Dass es einfacher wäre, endlich Ruhe wäre, dass ich niemandem mehr zur Last fallen würde. Und das Anstrengenste daran ist nicht einmal, dass diese Gedanken auftauchen. Sondern dass Brunhilde direkt Ideen, Möglichkeiten und Optionen liefert. Als würde sie ständig nach einem Notausgang suchen. Nach irgendeinem Weg, alles abzuschalten. Und ich muss jedes einzelne Mal dagegenhalten. Immer und immer wieder. Jeden Tag. Und manchmal passiert es, dass ich denke, dass sie recht hat. Dass ich keine Energie mehr habe, weiterzukämpfen, und dass es vielleicht besser wäre, einfach zu gehen.


Wenn das innere Chaos immer lauter wird

Aktuell habe ich das Gefühl, dass ich gar nichts mehr richtig im Griff habe. Meine Routinen laufen aus dem Ruder. Das Binge Eating ist wieder deutlich stärker geworden. Mein Fuss tut weh und verhindert genau die Bewegung, die mir die letzten Monate so sehr geholfen haben. Ich habe keine Lust mehr, meine Hobbys zu machen. Ich vergesse ständig Dinge. Meine Konzentration ist schlecht. Termine kosten unglaublich viel Kraft. Telefonate kosten Kraft. Administrative Dinge kosten Kraft. Haushalt kostet mich viel Kraft. Blue kostet mich viel Energie. Selbst Dinge wie aufstehen, duschen und kochen kosten mich so viel Energie. Manchmal kostet selbst das Denken schon zu viel Kraft. Mein Kopf ist im Moment so beschäftigt mit Überleben, dass für vieles andere kaum noch Energie übrig bleibt.

Deshalb schlafe ich viel, obwohl ich eigentlich gar nicht schlafen wollte. Ich dissoziiere wieder häufiger und Flashbacks tauchen wieder auf.

Es fühlt sich an, als würde mein ganzes System versuchen, mit einer Belastung umzugehen, die gerade grösser ist, als das, was ich im Moment tragen kann.

Und ehrlich gesagt weiss ich gerade selbst nicht so genau, wie ich aus dieser Phase wieder herausfinden soll. Ich habe gerade keinen klugen Abschluss. Keine schöne Erkenntnis. Keine Lösung. Grundsätzlich wüsste ich schon, was ich tun müsste, aber ich kann mir grad einfach selbst nicht helfen.

Was ich aber sagen kann ist, dass es unglaublich anstrengend ist, jeden Tag gegen Brunhilde anzukämpfen und dabei gleichzeitig so zu tun, als wäre alles halbwegs okay.

Denn genau so fühlt sich mein inneres Chaos aktuell an. Unfassbar traurig. Unfassbar anstrengend. Irgendwie leer. Und gleichzeitig viel zu viel.


Noch etwas ist mir wichtig und möchte ich zum Schluss nochmals erwähnen:

Brunhilde ist keine echte Person. Sie ist keine Stimme, die ich höre, und auch keine zweite Persönlichkeit. Brunhilde ist der Name, den ich dem destruktiven Teil meiner Gedanken gegeben habe.

Dem Teil, der kritisiert, angreift, Angst macht und mich immer wieder gegen mich selbst und andere aufbringt. Natürlich weiss ich, dass all diese Gedanken letztendlich aus meinem eigenen Kopf kommen. Trotzdem hilft es mir, diesem Teil einen Namen zu geben. Nicht weil er von mir getrennt ist, sondern weil ich ihn so besser erkennen, einordnen und mit ihm umgehen kann.

Für mich ist Brunhilde deshalb keine andere Person. Sie ist einfach ein Name für die dunkelsten Gedanken und Gefühle, die manchmal in mir laut werden.


Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag einen ehrlichen Einblick geben, wie sich solche Phasen für mich anfühlen und wie anstrengend solche Phasen mit Borderline sein können.


Passt gut auf euch auf und habt einen schönen Tag. ❤️

2 Kommentare

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Lisbo
08. Juni
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Du bist Stark und zeigst dies, genau mit sochen Beiträgen.

Du gibst uns, mir Kraft nicht alleine zu sein.

❤️

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Antwort an

Vielen Dank für deinen lieben Kommentar 🥹

Ich freue mich sehr darüber, wenn ich jemanden mit meinen Beiträgen etwas Kraft und das Gefühl damit nicht allein zu sein geben kann 🫶

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