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Warum ich nichts mehr fühle – emotionale Leere bei BPS und kPTBS erklärt
Manchmal ist es nicht die Traurigkeit, die am meisten auffällt. Sondern genau das Gegenteil.
Nichts zu fühlen.
Keine Freude. Keine Wut. Keine Traurigkeit. Kein richtiges Interesse.
Einfach… Leere.
Und genau darüber möchte ich heute sprechen. Über ein Symptom, das viele von uns kennen, aber oft schwer in Worte fassen können, die emotionale Leere bei BPS und kPTBS.
Stefanie Garmatter
vor 6 Tagen3 Min. Lesezeit


Aussen stabil und maskiert funktionieren – aber innerlich zerbrechen, wenn niemand merkt, wie es dunkler wird
Seit ein paar Wochen verändert sich etwas in mir.
Es war kein plötzlicher Absturz. Kein dramatischer Zusammenbruch. Kein einzelnes Ereignis, das alles ausgelöst hat.
Es war nicht laut.
Es war leise. Subtil. Schleichend. Fast unsichtbar.
Nach aussen läuft mein Leben weiter. Ich funktioniere. Ich gehe mit Blue spazieren. Ich erledige den Haushalt.
Aussen stabil und maskiert funktionieren – aber innerlich zerbrechen, wenn niemand merkt, wie es dunkler wird.
Stefanie Garmatter
1. März7 Min. Lesezeit


Warum Selbstkritik und Selbsthass so dominant werden bei BPS
Selbstkritik kennt fast jeder Mensch. Diese innere Stimme, die sagt: Das war nicht gut genug. Das hättest du besser machen können. Selbstkritik gehört grundsätzlich zu jedem Menschen. Sie hilft, Verhalten zu reflektieren, sich weiterzuentwickeln und soziale Normen einzuhalten.
Bei einer Borderline Persönlichkeitsstörung, kurz BPS, ist diese Stimme aber oft nicht nur ein Hinweis. Sie wird hart. Laut. Dauerhaft. Doch warum ist das so? Das möchte ich in diesem Beitrag erklären.
Stefanie Garmatter
22. Feb.4 Min. Lesezeit


Disziplin als Selbstverletzung – wenn Kontrolle zur Bestrafung wird
Von aussen sieht es nach Disziplin aus. Nach Selbstkontrolle. Nach Stärke.
Nach einer Frau, die ihr Leben im Griff hat.
Und wenn ich ehrlich bin, fühlt es sich für mich oft genauso an.
Ich verzichte. Ich halte durch. Ich kontrolliere. Ich leiste.
Und in all dem liegt etwas, das sich richtig anfühlt. Sicher. Stark. Überlegen.
Aber unter dieser Disziplin liegt etwas anderes.
Ein permanenter Druck. Ein inneres Antreiben.
Stefanie Garmatter
18. Feb.8 Min. Lesezeit


Mein Umgang mit einer Essstörung – zwischen Zwang, Ekel und Kontrollverlust
Essen ist für viele Menschen etwas Alltägliches. Etwas Neutrales. Etwas, das satt macht, Freude bereitet oder einfach nebenbei passiert. Für mich war Essen das nie. Essen ist für mich seit meiner Kindheit ein hochbeladenes Thema. Eines, das Stress macht, Angst auslöst, Scham erzeugt und mich immer wieder an meine Grenzen bringt.
Ich lebe mit einer Essstörung, die viele Gesichter hat. Und genau darüber möchte ich heute schreiben.
Stefanie Garmatter
5. Feb.7 Min. Lesezeit


Ein Tag ohne Krise und trotzdem am Limit – wie sich Alltag mit BPS und kPTBS anfühlt
Es gibt Tage, an denen nichts eskaliert. Keine Krise. Kein Zusammenbruch. Kein Streit. Und trotzdem bin ich am Abend völlig am Limit.
Von aussen wirken solche Tage oft ruhig. Manchmal sogar erfolgreich. Ich war draussen, habe Dinge erledigt, mich gekümmert, funktioniert. Und doch fühlt sich mein Körper an, als hätte er einen Marathon hinter sich. Nicht, weil so viel passiert ist, sondern weil innerlich kaum etwas zur Ruhe kam.
Stefanie Garmatter
23. Jan.6 Min. Lesezeit


Wie sich Stress im Körper anfühlt – mein Erlebnis mit Konfrontation
Es gibt Situationen, die wirken für viele Menschen ganz alltäglich. Ein Telefonat mit einer Behörde, ein Gespräch mit der Versicherung, ein Termin auf dem Amt oder ein Brief vom Inkasso. Dinge, die man halt erledigt.
Für mich sind genau solche Situationen purer Stress. Nicht, weil ich mich nicht vorbereite. Nicht, weil ich mich nicht bemühe, sondern weil mein Nervensystem in diesen Momenten auf Alarm schaltet. Und zwar vollständig.
Stefanie Garmatter
15. Jan.6 Min. Lesezeit
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