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Bin ich auch ohne meine Leistung wichtig? – Wenn Anerkennung über meinen Selbstwert entscheidet

Bin ich auch ohne meine Leistung wichtig? – Wenn Anerkennung über meinen Selbstwert entscheidet

1. Okt.
18 Min. Lesezeit

Hallo Ihr Lieben ❤️


In meiner vorletzten Sitzung habe ich meiner Therapeutin erzählt, wie schwierig es für mich ist, wenn Menschen, die mir wichtig sind, wenig Interesse an den Dingen zeigen, die ich mache. Dabei geht es zum Beispiel um meinen Blog „Brunhilde und ich“, um das Basteln von Karten oder generell um Projekte, mit denen ich mich intensiv beschäftige. Das sind Dinge, in die ich viel Zeit, Kraft und etwas von mir selbst hineinlege. Vor allem in meinem Blog schreibe ich nicht nur irgendwelche Texte. Ich erkläre darin, was in mir passiert, wie sich psychische Erkrankungen anfühlen können und womit ich in meinem Alltag kämpfe.

Wenn Menschen aus meinem Umfeld meinen Blog nicht lesen oder mich nie darauf ansprechen, bleibt es in mir deshalb nicht einfach bei dem Gedanken: „Diese Person interessiert sich nicht für meinen Blog.“

Daraus wird schnell: „Diese Person interessiert sich nicht für das, was ich mache.“

Dann: „Vielleicht interessiert sie auch nicht, was mich ausmacht oder wie es mir geht.“

Und irgendwann: „Dann bin ich ihr vielleicht gar nicht wichtig.“

Das Interesse an meinen Tätigkeiten und Projekten wird dadurch zu einer Art Beweis. Wenn jemand sich dafür interessiert, kann ich mich gesehen und wichtig fühlen. Fehlt dieses Interesse, beginnt nicht nur der Zweifel an dem, was ich erschaffen habe. Ich zweifle auch an meinem Wert und manchmal sogar an der ganzen Beziehung. Im Kern steht dahinter eine Frage, die viel grösser ist als mein Blog oder meine Karten:

„Bin ich auch wichtig, wenn ich nichts leiste?“

Im heutigen Beitrag möchte ich deshalb genauer betrachten, warum Anerkennung und Leistung so eng mit dem eigenen Selbstwert verbunden sein können und weshalb fehlendes Interesse emotional schnell wie persönliche Ablehnung wirkt. Dabei geht es auch um die schwierige Frage, ob wir einem Menschen trotzdem wichtig sein können, selbst wenn er unsere Hobbys, Projekte und Interessen nicht teilt oder nicht danach fragt.


Was Selbstwert eigentlich bedeutet

Der Begriff Selbstwert beschreibt, wie ein Mensch sich selbst bewertet und welchen Wert er sich als Person zuschreibt. Das Selbstbild umfasst dagegen die Vorstellungen, die jemand über sich selbst hat. Dazu gehören Gedanken über die eigene Persönlichkeit, Fähigkeiten, Beziehungen, Rollen, den Körper und das Aussehen.

Der Teil des Selbstbildes, der sich auf den eigenen Körper und das Aussehen bezieht, wird häufig als Körperbild bezeichnet. Dazu gehört nicht nur, wie ein Mensch seinen Körper wahrnimmt, sondern auch, welche Gedanken und Gefühle er mit seinem Aussehen verbindet.

Selbstbild, Körperbild und Selbstwert hängen eng zusammen, sind aber nicht genau dasselbe. Der Gedanke „Ich bin kreativ“ beschreibt beispielsweise einen Teil des Selbstbildes. Der Gedanke „Ich bin übergewichtig“ gehört zunächst zum Körperbild. Wenn daraus jedoch die Schlussfolgerung entsteht „Deshalb bin ich unattraktiv und weniger wert“, beeinflusst die Bewertung des eigenen Körpers auch den Selbstwert.

Auch ein niedriger und ein instabiler Selbstwert müssen unterschieden werden. Ein niedriger Selbstwert bedeutet, dass eine Person sich häufig negativ bewertet. Ein instabiler Selbstwert kann dagegen stark schwanken. Eine positive Rückmeldung kann ihn kurz anheben, während fehlende Anerkennung, Kritik oder ein Misserfolg ihn rasch einbrechen lassen.

Der Selbstwert entsteht nicht unabhängig von anderen Menschen. Beziehungen, Rückmeldungen, Zugehörigkeit, Anerkennung und Zurückweisung können ihn beeinflussen. Dabei gibt es meist nicht die eine Ursache für einen niedrigen oder instabilen Selbstwert. Persönlichkeit, Erfahrungen und das jeweilige Umfeld können auf unterschiedliche Weise zusammenspielen.


Wenn der eigene Wert an Bedingungen geknüpft wird

In der Psychologie wird von einem bedingten Selbstwert gesprochen, wenn das Gefühl des eigenen Wertes besonders stark davon abhängt, ob bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Solche Bedingungen können beispielsweise sein:

  • „Ich bin wertvoll, wenn ich etwas gut kann.“

  • „Ich bin wichtig, wenn ich gebraucht werde.“

  • „Ich bin liebenswert, wenn andere mit mir zufrieden sind.“

  • „Ich bin interessant, wenn ich etwas Besonderes erschaffe.“

  • „Ich bin gut genug, wenn ich Anerkennung bekomme.“

  • „Ich bin wertvoll und liebenswert, wenn ich gut aussehe.“

  • „Ich bin gut genug, wenn ich erfolgreich bin.“


Was ein Mensch leistet, wie erfolgreich oder attraktiv er sich erlebt und welche Anerkennung er erhält, wird dann zu einem Massstab für den eigenen Wert als ganze Person.

Eine positive Rückmeldung bedeutet in diesem Fall möglicherweise nicht nur:

„Jemand findet meine Arbeit gut.“ Sie kann sich gleichzeitig anfühlen wie: „Ich bin gut.“

Fehlt die Anerkennung, entsteht entsprechend nicht nur Enttäuschung über eine ausbleibende Reaktion. Es kann sich anfühlen, als sage diese Reaktion etwas Grundsätzliches über den eigenen Wert aus.

Forschende beschreiben, dass der Selbstwert besonders empfindlich auf Erfolge und Misserfolge in jenen Bereichen reagieren kann, an die ein Mensch seinen persönlichen Wert geknüpft hat. Das erklärt, weshalb dieselbe Situation für zwei Menschen eine ganz unterschiedliche Bedeutung haben kann. Was für eine Person nur eine kleine Enttäuschung ist, kann bei einer anderen Person eine tiefe Selbstwertkrise auslösen.


Wie Anerkennung und Leistung miteinander verbunden werden können

Menschen lernen nicht nur durch direkte Erklärungen. Sie lernen auch durch die Erfahrung, in welchen Situationen sie Aufmerksamkeit, Nähe, Lob, Kritik oder Ablehnung erhalten. Wenn ein Kind wiederholt den Eindruck erhält, dass Leistung eher Anerkennung bringt, während Fehler, Gefühle oder unerwünschtes Verhalten mit Kritik beantwortet werden, kann sich möglicherweise eine innere Regel entwickeln: „Ich muss etwas leisten oder richtig machen, damit ich gut genug bin.“ Das bedeutet nicht, dass jede leistungsabhängige Selbstbewertung auf dieselben Kindheitserfahrungen zurückgeht. Es bedeutet auch nicht, dass sich bei einer einzelnen Person im Nachhinein eindeutig beweisen lässt, wie dieser Mechanismus entstanden ist. Solche Erfahrungen können jedoch ein Teil der persönlichen Geschichte sein.

Wenn ich an meine eigene Kindheit zurückdenke, erinnere ich mich daran, dass meine Mutter häufig unzufrieden mit mir war. Das betraf meine Leistung, mein Verhalten, meine Gefühle und auch mein Aussehen. Wenn ich in der Schule nicht gut genug war, hiess es, ich sei eigentlich klug genug, aber zu faul. Wenn ich Leistung brachte, bekam ich eher Lob, auch wenn das nicht immer so war. Bei meinem Vater hatte ich eher das Gefühl, dass ihm vieles relativ egal war. Leistung war jedoch auch bei ihm ein Thema. Ich möchte nicht behaupten, dass meine heutigen Schwierigkeiten ausschliesslich damit zusammenhängen oder jemandem die Schuld dafür geben. Trotzdem ist der Gedanke für mich nachvollziehbar, dass ich früh gelernt haben könnte, Anerkennung nicht als etwas Selbstverständliches zu erleben, sondern als etwas, das mit Bedingungen verbunden ist.


Wenn fehlendes Interesse zu persönlicher Ablehnung wird

Fehlendes Interesse an einer Tätigkeit und fehlendes Interesse an einem Menschen sind zunächst zwei unterschiedliche Dinge. Ein Mensch kann nichts mit Fussball anfangen und trotzdem einen Fussballer als Person mögen. Jemand kann Basteln langweilig finden und trotzdem gerne Zeit mit einer Person verbringen, die leidenschaftlich bastelt. Eine Freundin kann einen Blog nicht lesen und trotzdem Anteil am Leben der Person nehmen, die ihn schreibt. Emotional kann diese Trennung jedoch verloren gehen. Dann entsteht aus einer einzelnen Beobachtung eine ganze Kette von Schlussfolgerungen:

„Die Person fragt nicht nach meinem Blog.“

„Mein Blog interessiert sie nicht.“

„Vielleicht findet sie ihn schlecht.“

„Vielleicht findet sie auch das unwichtig, was ich darin über mich erkläre.“

„Vielleicht interessiert sie sich gar nicht wirklich für mich.“

„Vielleicht bin ich ihr nichts wert.“

Die ursprüngliche Situation wird mit jedem Schritt grösser. Am Anfang steht eine fehlende Frage oder Rückmeldung. Am Ende steht ein Urteil über den eigenen Wert und die gesamte Beziehung.

Bei meinem Blog trifft mich das besonders. Wenn Menschen ihn nicht lesen oder ich keine Reaktion darauf bekomme, denke ich schnell, dass es sie nicht interessiert, was mit mir los ist. Schliesslich erkläre ich dort sehr viel über meine Erkrankungen und mein inneres Erleben.

Beim Basteln zeigt sich etwas Ähnliches. Menschen sagen mir, dass sie meine Karten schön finden, wenn sie eine von mir bekommen. Trotzdem fragt mich kaum jemand, ob ich auch einmal eine Karte zum Verschenken gestalten würde. Dann beginne ich zu zweifeln. Vielleicht sind meine Karten doch nicht schön. Vielleicht sagen die anderen das nur, weil sie mich nicht verletzen wollen. Vielleicht ist das, was ich mache, eigentlich schlecht. Manchmal wünsche ich mir einfach eine Rückmeldung aus meinem Umfeld: dass jemand meinen Blog liest und mir sagt, was er darüber denkt oder von sich aus fragt, ob ich etwas für ihn basteln würde. Dieser Wunsch fühlt sich für mich schnell egoistisch an.

Es geht mir jedoch nicht darum, dass Menschen meinen Blog vollständig lesen, meine Interessen teilen oder bei mir Karten bestellen müssen. Vielmehr wünsche ich mir, dass Dinge, die mir viel bedeuten, in meinen Beziehungen überhaupt einen Platz haben und ich mich gelegentlich darüber austauschen kann. Schwierig wird es für mich dort, wo aus der fehlenden Resonanz nicht nur Enttäuschung entsteht, sondern ein Urteil über die Qualität meiner Arbeit, meinen persönlichen Wert oder die ganze Beziehung.


Wenn die Enttäuschung einen realen Grund hat

Es wäre zu einfach, jede Verletzung in solchen Situationen nur mit einem schwierigen Selbstwert zu erklären.

Menschen dürfen sich wünschen, dass nahestehende Personen Anteil an ihrem Leben nehmen. Sie dürfen traurig sein, wenn sie mit etwas, das ihnen viel bedeutet, allein bleiben. Sie dürfen Austausch, Interesse und Rückmeldungen vermissen.

In meinem Umfeld gibt es ein oder zwei Menschen, die meinen Blog offenbar lesen. Erfahren habe ich das jedoch nicht zuerst von ihnen selbst, sondern über Kim. Direkt sagt mir kaum jemand etwas dazu. Selbst Kim liest meinen Blog nur selten. Über das Basteln oder andere Projekte spreche ich ebenfalls wenig, weil ich bereits davon ausgehe, dass es niemanden interessiert. Manchmal rede ich mit Kim oder meinen Therapeutinnen darüber. Ansonsten fühle ich mich mit diesen Dingen häufig allein. Diese Einsamkeit ist nicht einfach erfunden. Mir fehlt tatsächlich der Austausch über einen wichtigen Teil meines Lebens. Die entscheidende Unterscheidung liegt deshalb nicht zwischen „berechtigter“ und „unberechtigter“ Enttäuschung. Sie liegt zwischen den Aussagen „Mir fehlt das Interesse und das tut mir weh“ und „Weil dieses Interesse fehlt, bin ich als Mensch wertlos und niemandem wichtig.“

Die erste Aussage beschreibt ein Bedürfnis und eine schmerzhafte Erfahrung. Die zweite macht aus dieser Erfahrung ein vollständiges Urteil über die eigene Person.


Wenn das Geschaffene wie ein Teil der eigenen Person wird

Manche Tätigkeiten haben eine besondere persönliche Bedeutung. In ihnen stecken nicht nur Zeit und Arbeit, sondern Gedanken, Gefühle, Kreativität und Teile der eigenen Geschichte. Gerade ein persönlicher Blog kann sich eng mit der eigenen Identität verbinden. Wer darin über psychische Erkrankungen, Erfahrungen und innere Konflikte schreibt, zeigt etwas von sich. Auch eine selbst gestaltete Karte ist nicht nur ein Stück Papier. Sie kann Ausdruck von Kreativität, Sorgfalt und persönlicher Zuwendung sein.

Wenn das Geschaffene so nah mit der eigenen Person verbunden ist, kann fehlende Wertschätzung ebenfalls persönlich ankommen. Aus „Mein Blog wird nicht beachtet“ wird innerlich „Ich werde nicht beachtet“. Aus „Niemand fragt nach meinen Karten“ wird „Niemand findet wirklich gut, was ich kann“. Dadurch können Tätigkeit und Person emotional miteinander verschmelzen, obwohl sie rational voneinander unterschieden werden können.


Wenn aus Enttäuschung ein Urteil über die ganze Beziehung wird

Bei mir kann die Enttäuschung so stark werden, dass ich beginne, Menschen in meinem Umfeld zu splitten. Splitting beschreibt ein Schwarz-Weiss Erleben, bei dem eine Person zeitweise nur noch als gut oder nur noch als schlecht wahrgenommen wird. Widersprüchliche Seiten lassen sich in diesem Moment kaum gleichzeitig festhalten.

Wenn ich mich nicht gesehen fühle, kann aus „Diese Person interessiert sich nicht für meinen Blog“ sehr schnell „Diese Person interessiert sich für gar nichts, was mich ausmacht“ werden. Dann zweifle ich nicht nur an ihrem Interesse, sondern an der ganzen Beziehung. Menschen werden innerlich von mir weggestossen.

Bei Kim zeigt sich das etwas anders. Ich splitte ihn nicht aktiv auf dieselbe Weise wie andere Menschen. Gefühlsmässig bin ich aber oft enttäuscht, weil er sich kaum für die Dinge interessiert, die mich interessieren.

In den vergangenen Wochen habe ich erneut bemerkt, dass dieses Schwarz-Weiss Erleben nicht nur meine Sicht auf Menschen beeinflussen kann. Es kann auch meine Beziehung zu meinen eigenen Projekten verändern. Inzwischen sitze ich seit mehreren Wochen an diesem Beitrag. Über längere Zeit konnte ich mich ihm überhaupt nicht mehr widmen. Immer wenn ich daran dachte, weiterzuschreiben, wurde mir bewusst, wie wenig Interesse die Menschen in meinem Umfeld an meinem Blog zeigen. Dann kam wieder der Gedanke auf, dass es sowieso niemanden interessiert, was ich schreibe. Dadurch fiel es mir schwer, wieder weiterzuschreiben. Zeitweise wollte ich weder mit diesem Beitrag noch mit meinem ganzen Blog etwas zu tun haben.

Beim Basteln erlebe ich momentan das Gleiche. Eigentlich hätte ich Lust, wieder etwas zu gestalten. Ich habe sogar eine Menge neues Material bekommen, mit dem ich Weihnachtskarten machen könnte. Trotzdem finde ich gerade keinen Zugang dazu. Sobald ich ans Basteln denke, tauchen Gedanken auf wie:

„Es ist sowieso alles schlecht, was ich mache.“

„Niemand findet meine Sachen wirklich schön.“

„Wozu soll ich überhaupt Karten basteln?“

Obwohl die Lust grundsätzlich vorhanden ist, kann ich dadurch nicht einfach anfangen. Mein inneres „Wozu?“ steht zwischen mir und etwas, das mir eigentlich Freude macht. Auch das Basteln fühlt sich plötzlich weit weg an, weil sein Wert für mich davon abhängig wird, ob andere Menschen das Ergebnis schön finden und wertschätzen. Sobald ich das Gefühl habe, dass etwas nicht wertgeschätzt wird oder andere es nicht gut finden, möchte ich es nicht mehr sehen und nichts mehr damit zu tun haben. Innerlich kippt es von etwas, das mir sehr wichtig ist, zu etwas, das ich ablehnen möchte.

Fachlich würde ich das nicht automatisch als „Splitting des Blogs“ bezeichnen. Bei mir fühlt es sich jedoch so an, als würde dieselbe Schwarz-Weiss Dynamik auf etwas übergreifen, das ich selbst erschaffen habe. Wenn ich den Blog oder das Basteln innerlich von mir wegstosse, muss ich mich für einen Moment vielleicht auch weniger damit auseinandersetzen, wie schmerzhaft die fehlende Resonanz ist.


Welche Rolle BPS dabei spielen kann

Bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung können sowohl ein instabiles Selbstbild als auch ein niedriger und stark schwankender Selbstwert vorkommen. Wie sich ein Mensch in einem bestimmten Moment bewertet, kann eng mit seiner emotionalen Anspannung, mit Stress, aktuellen Ereignissen und zwischenmenschlichen Erfahrungen zusammenhängen. Eine positive Rückmeldung oder das Gefühl, gesehen zu werden, kann den Selbstwert vorübergehend anheben. Kritik, wahrgenommene Ablehnung oder fehlende Bestätigung können dagegen dazu beitragen, dass er schnell einbricht. Dadurch kann sich ein Mensch in einem Moment angenommen und wertvoll fühlen und sich kurze Zeit später als schlecht, falsch oder wertlos erleben.

Untersuchungen aus dem Alltag von Menschen mit BPS zeigen, dass der momentane Selbstwert und die emotionale Anspannung eng miteinander verbunden sein können. In einer Studie zeigte sich ein zeitlicher Zusammenhang: Nahm die negative emotionale Anspannung zu, war der momentane Selbstwert bei den Teilnehmenden mit BPS kurz darauf niedriger.

Eine weitere Untersuchung verglich Menschen mit akuter BPS, Menschen, welche die Diagnosekriterien seit mindestens einem Jahr weitgehend nicht mehr erfüllten, und eine gesunde Vergleichsgruppe. Der Selbstwert schwankte bei den Menschen mit akuter BPS stärker als bei den Menschen, welche die Diagnosekriterien weitgehend nicht mehr erfüllten. Gleichzeitig waren auch bei dieser zweiten Gruppe noch stärkere Schwankungen feststellbar als bei der gesunden Vergleichsgruppe. Solche Ergebnisse helfen zu verstehen, weshalb der Selbstwert bei BPS besonders empfindlich auf emotionale Veränderungen und belastende Situationen reagieren kann.

Der Wunsch nach Anerkennung ist jedoch grundsätzlich menschlich und nicht automatisch ein Symptom von BPS. Bei BPS kann fehlende Anerkennung den ohnehin instabilen Selbstwert aber besonders stark treffen. Wie deutlich das geschieht und wodurch solche Schwankungen ausgelöst werden, kann sich von Mensch zu Mensch unterscheiden.


Bei mir zeigt sich diese Schwierigkeit vor allem darin, wie schnell und umfassend sich mein Erleben verändern kann. Bleibt das Interesse an meinen Projekten aus, bin ich nicht nur enttäuscht. Ich fühle mich schnell unwichtig oder wertlos. Innerhalb kurzer Zeit kann sich dadurch meine Sicht auf mich selbst, auf mein Gegenüber und auf die ganze Beziehung verändern. Die Enttäuschung bleibt nicht auf den Blog, das Basteln oder die konkrete Situation begrenzt, sondern greift auf alles andere über.


Welche Rolle kPTBS dabei spielen kann

Bei der komplexen posttraumatischen Belastungsstörung gehören neben den klassischen Beschwerden einer PTBS auch sogenannte Störungen der Selbstorganisation zum Krankheitsbild. Dazu zählen Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation, ein anhaltend negatives Selbstbild und Probleme in Beziehungen. Ein solches negatives Selbstbild besteht nicht nur aus gelegentlichen Selbstzweifeln. Es kann mit tief sitzenden Überzeugungen verbunden sein, wertlos, minderwertig, gescheitert oder nicht liebenswert zu sein. Auch starke Scham- und Schuldgefühle können dazugehören. Solche Überzeugungen können sich sehr fest und selbstverständlich anfühlen, selbst wenn andere Menschen die betroffene Person ganz anders wahrnehmen.

Wenn ein Mensch tief in sich die Überzeugung trägt, nicht gut genug oder nicht wichtig zu sein, kann Anerkennung von aussen eine besonders grosse Bedeutung bekommen. Sie kann dieser inneren Überzeugung zumindest vorübergehend widersprechen. Bleibt die Anerkennung aus, kann sich das dagegen wie eine Bestätigung anfühlen: „Ich wusste doch, dass das, was ich mache, nicht gut genug ist.“

Oder sogar: „Ich wusste doch, dass ich nicht wichtig bin.“

Auch Beziehungsschwierigkeiten können dabei eine Rolle spielen. Wenn es einem sowieso schon schwerfällt, sich in Beziehungen sicher zu fühlen und darauf zu vertrauen, dass Zuneigung auch ohne ständige Bestätigung bestehen bleibt, kann fehlendes Interesse schnell eine viel grössere Bedeutung erhalten. Dann geht es emotional nicht mehr nur um einen ungelesenen Blogbeitrag oder eine Karte, nach der niemand gefragt hat. Es kann sich anfühlen, als stehe die ganze Beziehung infrage.


Ich gehe davon aus, dass das anhaltend negative Selbstbild, das bei mir mit der kPTBS verbunden ist, dabei eine wichtige Rolle spielt. Dadurch können Gedanken wie „Ich bin nicht gut genug“, „Was ich mache, ist schlecht“ oder „Ich bin nicht wichtig“ besonders schnell auftauchen und sich sehr überzeugend anfühlen. Fehlende Anerkennung erzeugt diese Überzeugungen vermutlich nicht jedes Mal neu. Sie kann sich vielmehr wie eine Bestätigung für etwas anfühlen, das tief in mir bereits vorhanden ist.

Ich kann nicht genau auseinanderhalten, welcher Teil meines Erlebens mit der BPS, der kPTBS, früheren Erfahrungen oder anderen persönlichen Faktoren zusammenhängt. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass meine Diagnosen dabei eine wichtige Rolle spielen. Bei mir könnten das anhaltend negative Selbstbild im Zusammenhang mit der kPTBS sowie die starken emotionalen Schwankungen und das Schwarz-Weiss Erleben im Zusammenhang mit der BPS ineinandergreifen und sich gegenseitig verstärken. Es wäre deshalb genauso falsch, meine Diagnosen als alleinige Erklärung anzusehen, wie ihren Einfluss auf mein Erleben vollständig von mir wegzuschieben.

All das kann mir erklären, weshalb fehlendes Interesse meinen Selbstwert so stark trifft und weshalb Anerkennung für mich eine so grosse Bedeutung bekommt. Es beantwortet aber noch nicht die Frage, die hinter diesem Erleben steht: „Bin ich auch wichtig, wenn ich nichts leiste?“

Wenn mein Wert nicht davon abhängt, was ich erschaffe, wie gut meine Arbeit ist oder wie viel Anerkennung ich dafür bekomme, bleibt für mich die schwierige Frage, weshalb jemand mich dann überhaupt mögen sollte. Kann ich einem Menschen wirklich wichtig sein, ohne ihm durch meine Leistungen einen Grund dafür geben zu müssen?


Kann ein Mensch mich unabhängig von meiner Leistung mögen?

Genau über diese Frage sprach ich mit meiner Therapeutin. Sie stellte meiner bisherigen Sichtweise eine Möglichkeit gegenüber, die in meinem Denken bisher kaum einen Platz hatte: Vielleicht kann ein Mensch sich nicht besonders für das interessieren, was ich tue oder erschaffe, und mich trotzdem als Person sehr mögen.

Um mir diesen Gedanken verständlicher zu machen, nannte sie das Beispiel eines Fussballers oder einer Fussballerin. Ein Fussballer oder eine Fussballerin kann Menschen im persönlichen Umfeld haben, die sich überhaupt nicht für Fussball interessieren. Diese Menschen gehen vielleicht nie zu einem Spiel. Sie schauen sich keine Übertragung an und beschäftigen sich nicht mit diesem Sport. Trotzdem können sie den Fussballer oder die Fussballerin als Menschen mögen und gerne Zeit mit dieser Person verbringen. Das eine schliesst das andere nicht aus.

Übertragen auf mich würde das bedeuten:

Ein Mensch kann meinen Blog nicht lesen und mich trotzdem mögen.

Ein Mensch kann Basteln langweilig finden und meine Kreativität trotzdem schätzen.

Ein Mensch kann meine Interessen nicht teilen und trotzdem gerne mit mir zusammen sein.

Rational ergibt das für mich Sinn. Ich verstehe, was meine Therapeutin damit sagen wollte. Emotional löste dieses Beispiel jedoch ein riesiges Chaos in mir aus. Es entstand ein Konflikt zwischen den Gedanken „Okay, das könnte tatsächlich sein“ und „Nein, das kann ich so nicht akzeptieren.“

Dann musste ich weinen. Ich war vollkommen überfordert mit der Möglichkeit, dass ein Mensch mich vielleicht wirklich einfach so mögen könnte. Nicht wegen meines Blogs. Nicht wegen meiner Karten. Nicht weil ich etwas besonders gut gemacht habe. Sondern als Menschen. Das war ein völlig neuer und absurder Gedanke, den ich nicht richtig einordnen konnte.


Zweigeteiltes Bild: Links spielt eine Frau Fussball, rechts geht dieselbe Frau lachend mit einer Freundin durch einen Park.

Etwas verstehen und es trotzdem nicht glauben können

Logisches Verstehen und emotionales Glauben sind nicht dasselbe. Ein Gedanke kann vernünftig und nachvollziehbar sein, ohne dass er sich innerlich wahr anfühlt. Besonders tief verankerte Überzeugungen verändern sich nicht automatisch, nur weil jemand eine schlüssige Erklärung dafür findet. Die bisherige innere Regel kann weiterhin lauten: „Wenn sich jemand für das interessiert, was ich tue, bin ich wichtig.“

Daneben steht nun eine neue Möglichkeit: „Vielleicht kann ich einem Menschen wichtig sein, obwohl er sich nicht besonders für meine Projekte interessiert.“

Diese neue Möglichkeit hat die alte Regel nicht ersetzt. Beide stehen gerade nebeneinander und widersprechen sich. Genau daraus entsteht der innere Konflikt. Für andere Menschen mag das Fussballbeispiel selbstverständlich klingen. Für mich stellt es jedoch etwas Grundsätzliches infrage. Wenn mein Wert nicht davon abhängt, was ich erschaffe, wie gut ich etwas kann, wie viel ich für andere tue oder welche Anerkennung ich bekomme, bleibt eine schwierige Frage zurück: „Was macht mich dann überhaupt wertvoll oder liebenswert?“ Oder noch persönlicher: „Warum sollte jemand mich mögen, wenn ich nichts leisten muss, damit ich für diese Person wichtig bin?“ Darauf habe ich noch keine Antwort, die ich emotional glauben kann.


Interesse wünschen, ohne den eigenen Wert davon abhängig zu machen

Die neue Sichtweise bedeutet nicht: „Meine Freunde müssen sich überhaupt nicht für mein Leben interessieren.“ Menschen dürfen sich Anteilnahme wünschen. Es kann wichtig sein, dass Freunde nachfragen, zuhören und Interesse an dem zeigen, was jemanden beschäftigt. Wenn dieses Interesse dauerhaft fehlt, darf das angesprochen werden. Auch Beziehungen dürfen hinterfragt werden, wenn wichtige Bedürfnisse immer wieder keinen Platz finden. Der entscheidende Unterschied liegt zwischen einem Wunsch und einem Beweis. Der Gedanke „Ich wünsche mir, dass Du meinen Blog liest oder mich danach fragst“ ist etwas anderes als: „Wenn Du meinen Blog nicht liest, beweist das, dass ich Dir als Mensch nichts bedeute.“

Ich darf mir wünschen, dass jemand meine Karten nicht nur lobt, sondern mich vielleicht auch einmal fragt, ob ich etwas für ihn gestalten würde. Ich darf enttäuscht sein, wenn das nicht geschieht. Gleichzeitig könnte es möglich sein, dass diese Person meine Karten tatsächlich schön findet und trotzdem nicht auf die Idee kommt, eine zu bestellen. Zwischen diesen Möglichkeiten liegt ein Raum, den ich bisher kaum wahrnehmen konnte. In diesem Raum ist Enttäuschung erlaubt, ohne dass daraus sofort Wertlosigkeit werden muss. Ein Bedürfnis kann unerfüllt sein, ohne dass deshalb die ganze Beziehung bedeutungslos ist.


Wenn aus Enttäuschung immer mehr Stille wird

Beim Schreiben dieses Beitrags musste ich mich auch fragen, wie viel Interesse ich inzwischen selbst noch am Leben meiner Freunde zeige. Diese Frage lässt sich für mich nicht einfach beantworten. Ich versuche auch heute noch, in Gesprächen bewusst darauf zu achten, nicht nur von mir selbst zu erzählen, sondern nachzufragen und Anteil am Leben meines Gegenübers zu nehmen.

Manchmal sehe oder höre ich ausser Kim wochenlang, teilweise sogar monatelang, kaum jemanden. Wenn ich mich dann mit Freunden treffe, weiss ich oft nicht richtig, wie ich mit der Situation umgehen und mich verhalten soll. Ich beginne viel zu erzählen und muss mich während des Gesprächs immer wieder selbst daran erinnern: „Stopp, Du musst auch nachfragen, was bei Deinem Gegenüber gerade los ist.“

Das bedeutet nicht, dass mir das Leben meiner Freunde grundsätzlich gleichgültig geworden ist. Gleichzeitig merke ich aber, dass meine Enttäuschung darüber, wie wenig Interesse ich an meinen eigenen Projekten erlebe, auch mein Interesse an den Dingen beeinflussen kann, die ihnen wichtig sind.

Mit meinen Freunden kann ich grundsätzlich über mich sprechen. Wenn es mir schlecht geht oder mich etwas belastet, kann ich manches ansprechen und manchmal tue ich das auch. Der Austausch über mein Leben dreht sich jedoch häufig um Probleme.

Was mir fehlt, ist der Austausch über andere Seiten von mir. Über meinen Blog, mein Basteln und die Dinge, die ich erschaffe, spreche ich kaum mit jemandem. Dabei gehören auch sie zu meinem Leben und sind mir wichtig. Manchmal wünsche ich mir deshalb, dass jemand von sich aus danach fragt und nicht nur meine Probleme, sondern auch diese Seiten von mir wahrnimmt.

Wenn ich immer wieder das Gefühl habe, dass sich niemand für diese Dinge interessiert, entsteht in mir manchmal eine Art Trotzreaktion: Wenn sich niemand für meine Interessen und Projekte interessiert, wird mir auch gleichgültiger, was die anderen interessiert. Dann frage ich weniger nach und ziehe mich zurück. Dadurch wird der Austausch auf beiden Seiten immer weniger und zwischen uns wird es zunehmend still.

Es kommt immer wieder vor, dass ich während eines schriftlichen Austauschs aufhöre zu antworten, sobald mich jemand fragt: „Wie geht es Dir?“ Oft weiss ich nicht, was ich darauf antworten soll. Dann höre ich auf zu schreiben und melde mich später nicht mehr. Ich bin mir selbst nicht sicher, ob ich die Antwort wirklich vergesse oder ob ich die Frage eher verdränge, weil ich keine Antwort darauf habe.

In den meisten Fällen sage ich ohnehin nur noch: „Schon okay“, unabhängig davon, wie es mir wirklich geht. Ich erzähle kaum noch, was tatsächlich in mir passiert, und mache die meisten Dinge mit mir selbst aus.

Auch dieser Rückzug ist nicht ohne Grund entstanden. In den vergangenen ein bis zwei Jahren wurde ich von Menschen, die mir sehr nahestanden, zu oft enttäuscht und tief verletzt. Seitdem fällt es mir zunehmend schwer, anderen Menschen wirklich zu vertrauen oder zu glauben, dass ihr Interesse an mir ehrlich gemeint ist. Ich habe das Gefühl, dass durch diese Verletzungen etwas in mir zerbrochen ist.

So entsteht ein schwieriger Kreislauf. Ich fühle mich zu wenig gesehen und ziehe mich deshalb zurück. Durch meinen Rückzug zeige ich selbst weniger Interesse und erzähle kaum noch etwas von mir. Dadurch wird der Kontakt stiller, was wiederum mein Gefühl verstärkt, mit meinen Gedanken, Gefühlen und Interessen allein zu sein.


Was bleibt, wenn Leistung kein Beweis mehr sein muss?

Ich weiss noch nicht, wie sich ein eigener Wert anfühlen soll, der nicht ständig bestätigt werden muss. Ich weiss auch nicht, ob ich wirklich glauben kann, dass Menschen mich einfach als Menschen mögen können, unabhängig davon, was ich leiste, erschaffe oder für sie tue. Das Gespräch mit meiner Therapeutin hat mein Problem nicht gelöst. Es hat auch die Traurigkeit darüber nicht beseitigt, dass ich mich mit meinem Blog und meiner Kreativität in meinem Umfeld oft allein fühle.

Seit diesem Gespräch existiert in meinem Kopf lediglich eine neue Möglichkeit: Vielleicht kann ein Mensch mich wirklich gernhaben, ohne sich besonders für das zu interessieren, was ich tue oder erschaffe.

Noch fühlt sich dieser Gedanke fremd an. Ich kann ihn logisch nachvollziehen, aber emotional noch nicht auf mich anwenden. Vielleicht muss ich ihn im Moment auch noch nicht vollständig glauben. Vielleicht reicht es vorerst, dass ich ihn nicht mehr ganz ausschliessen kann.


Wenn Menschen auf unterschiedliche Weise verbunden sind

Vielleicht lohnt es sich für uns alle, darüber nachzudenken, welche Beweise wir in unseren Beziehungen für Zuneigung erwarten. Menschen sind verschieden. Sie haben unterschiedliche Hobbys, Interessen und Arten, Nähe zu zeigen. Ein Freund kann einen bestimmten Teil unseres Lebens wenig spannend finden und uns trotzdem mögen. Eine Partnerin kann sich für ein Hobby begeistern, das uns selbst überhaupt nichts sagt. Auch das Interesse muss zwischen zwei Menschen nicht in jedem Bereich vollkommen gleich verteilt sein.

Aus irgendeinem Grund gehören diese Menschen zu unserem engen Umfeld. Vielleicht liegt dieser Grund in gemeinsamen Interessen. Vielleicht liegt er aber auch darin, wie wir miteinander lachen, wie vertraut wir uns sind, wie wir schwierige Zeiten miteinander verbringen oder wie sich die gemeinsame Nähe anfühlt.

Das bedeutet nicht, dass wir alles akzeptieren müssen. Wenn wir uns dauerhaft ungesehen, allein oder unwichtig fühlen, dürfen wir darüber sprechen. Wir dürfen Bedürfnisse äussern, Grenzen setzen und prüfen, ob eine Beziehung uns guttut. Verschiedenheit ist keine Erklärung, mit der jede Form von Gleichgültigkeit entschuldigt werden muss.

Vielleicht können wir uns aber zwei Fragen stellen: „Fehlt mir in dieser Beziehung tatsächlich etwas Wichtiges?“ und „Mache ich das Interesse an einer bestimmten Sache gerade zum Beweis für meinen gesamten Wert?“ Beide Fragen dürfen nebeneinander stehen.

Ich weiss noch nicht, ob ich mich auch ohne meine Leistung wichtig fühlen kann. Aber vielleicht beginnt Veränderung nicht immer mit einer sicheren Antwort. Vielleicht beginnt sie manchmal mit einer Möglichkeit, die vorher keinen Platz hatte.


Ich hoffe, ich konnte Euch mit diesem Beitrag einen ehrlichen Einblick in die Verbindung zwischen Anerkennung, Leistung und Selbstwert geben und zeigen, warum fehlendes Interesse so viel mehr auslösen kann als eine einfache Enttäuschung.


Passt auf Euch auf und habt einen schönen Tag. ❤️

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