
So starte ich stabil in den Tag: Mein Morgenritual mit Mini-Skills
- Stefanie Garmatter
- 28. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Hallo Ihr Lieben ❤️
Für mich ist der Morgen ein besonders wichtiger Moment: der Start in den Tag, eine Chance, bewusst anzukommen und meinen Tag strukturiert zu beginnen. Früher war das nicht selbstverständlich. Heute habe ich mir eine Routine aufgebaut, die mir Stabilität schenkt und in der ich Mini-Skills übe – kleine Übungen, die mir helfen, achtsam und präsent in den Tag zu starten.
Mein Morgen beginnt damit, dass ich aufstehe, aufs Klo gehe und mir ein paar Minuten Zeit nehme, um wirklich wach zu werden. Danach wiege ich mich zum ersten Mal – ein Moment, in dem ich meinen Körper bewusst wahrnehme und mich auf den Tag einstelle.
Dann bereite ich Blue und mich auf unseren Spaziergang vor. Ich ziehe meine Schuhe und Jacke an, lege Blue ihr Geschirr an, mache ihr die Leine dran und lasse sie sitzen, bis wir bereit sind, aus der Tür zu gehen. Diese kleinen Schritte sind für mich bereits eine Form von Achtsamkeit und Struktur.
Draußen im Dorf konzentriere ich mich ganz auf Blue. Wir gehen langsam, ich achte auf jeden Schritt, auf ihre Reaktionen, auf die Umgebung. An der Straße bleiben wir stehen und Blue darf erst die Strasse überqueren, wenn ich das Kommando „OK“ gebe, dann gehen wir weiter. Blue wartet geduldig und ich merke, wie ich selbst ruhiger werde, meine Gedanken langsamer werden und ich ganz im Moment bin. Manchmal übe ich neue Kommandos, und wenn etwas nicht sofort klappt, nehme ich mir die Zeit, geduldig zu bleiben. Jeder Spaziergang ist ein kleines Training: Geduld, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit in einem.

Am Ende des Spaziergangs gehe ich bewusst zum Briefkasten, um die Post zu holen. Früher wäre diese kleine Aufgabe mit Angst verbunden gewesen, heute erledige ich sie gelassen. Dieser kleine Schritt zeigt mir: Ich kann wieder Stück für Stück Alltagshürden bewältigen.
Zurück in der Wohnung ziehe ich meine Jacke und Schuhe aus und räume Blues Geschirr weg. Danach bereite ich unser Frühstück vor: Proteinquark mit Hafernüssli oder Dinkelpops, Roggenvollkornbrot mit Aufschnitt, frisch geschnittene Karotten, Tee oder Matcha, Ingwer-Kurkuma-Shot, Supplements und Medikamente. Alles stelle ich auf ein Tablett. Für Blue bereite ich ihr Barf vor und stelle es in ihr Hundegitter, während ich mich auf die Couch setze und in Ruhe frühstücke. Ich genieße die 45 Minuten bewusst, schaue eine Serie und spüre, wie die Routine mir Sicherheit und Ruhe schenkt.

Dieses Morgenritual ist für mich mehr als Routine. Es ist Skillen im Alltag: Ich übe Achtsamkeit, Geduld, Aufmerksamkeit und Selbstfürsorge – alles in kleinen, greifbaren Schritten. Jeder Moment, vom Aufstehen bis zum Frühstück, gibt mir ein Stück Stabilität und bereitet mich darauf vor, den Tag bewusst zu leben.
Kleine Rituale wie dieses zeigen mir, dass ich mich um mich und Blue kümmern, Struktur in meinen Tag bringen und bewusst Momente der Ruhe und Freude erleben kann. Sie sind Mini-Skills, die ich jeden Morgen anwende und die mir helfen, stabil, achtsam und präsent in den Tag zu starten. 💛
Ich hoffe Euch hat der Einblick in meine Morgenroutine gefallen und ich wünsche Euch einen schönen Tag. ❤️




Kommentare